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TRAVEL GUIDE VENEDIG: Lagunenstadt mit Kind

72 Stunden in Venedig und das mit Kind. Was anfing mit einem günstigen Flug zu kinderfreundlichen Zeiten brachte uns für drei Tage in die Lagunenstadt.

Anreise: Einfach und schnell

Wir flogen mit Ryanair von Berlin Schönefeld nach Treviso. Das ist der Flughafen für die Billigfluglinien und liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Venedig. Der Flug ging exakt zu Carls Mittagsschlafzeit und somit verpennte er den kompletten Flug (Toptoptop!). Nach anderthalb Stunden in der Luft waren wir auch schon in Bella Italia.

Von Treviso geht es dann für 12 Euro mit dem Bus zum Piazzale Roma und von hier nehmen wir ein Vaporetto (= Wasserbus) in die Nähe unseres Hotels.

Unterkunft: Schlafen im Palazzo

Wir wollten gerne in einem alten Palazzo wohnen und entschieden uns für den Palazzo Viturri. Er hatte zu der Zeit für uns das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Alternativ hatten wir noch mit diesem Airbnb geliebäugelt. Am Ende waren wir aber dankbar für ein easy Frühstücksbuffet und ein aufgeräumtes Zimmer nach einem Tag voller Action.

Die Mitarbeiter hier waren extrem (Kinder-)freundlich und in den großen langen Fluren gab es für Carl und uns jede Menge zu entdecken.

Tag 1: Erstmal ankommen

Da wir erst am Nachmittag in Venedig ankommen, passiert an diesem Tag nicht mehr allzu viel. Wir schlendern ein bisschen durch die Gassen und kehren schließlich im Rossopomodoro ein.

Was es hier gibt: Ein großes Lokal mit viel Platz für Kleinkinder und eine gute italienische Pizza.
Was es hier nicht gibt: Einheimische und guten Rotwein.
Rossopomodoro // Calle Larga San Marco 403 // Website

Tag 2: Espresso und #instagramheaven

Die Sonne scheint und wir gönnen uns nach dem Frühstück noch einen Caffè und ein Gebäck im Rosa Salva.

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First things first. ☕️☕️ #duecaffè #buongiorno

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Anschließend fahren wir nach Burano. Das lohnt sich wegen der bunten Häuser – eine perfekte Kulisse für einen Aperol Spirtz und – klar! – jede Menge Fotos. Das hat sich allerdings auch rumgesprochen und so stehen hier selbst im Februar an jeder Ecke Selfie-Stick-Jünger.

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Aperoling our way through Burano. 🍹 #spritzoclock #sundaze #allthecolours

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Nach der Rückkehr geht es dann ins Il Paradiso Perduto – ein perfekter Tagesabschluss, denn hier gibt es köstliche Antipasti, gute Pasta und frischen Fisch.

Was es hier gibt: Tolle Meeresfrüchte-Pasta und Live-Musik.
Was es hier nicht gibt: Ruhe, Platz und einen Kinderhochstuhl.
Il Paradiso Perduto // Fondamenta de la Misericordia // Website

Tag 3: Drinks, Kunst und ein Baby

Kein Bier vor vier, kein Aperol Spritz vor elf. Das war unser Reisemotto. Denn immer wenn Carl um 11 Uhr morgens seinen Mittagsschlaf machte, nutzen der Mann und ich die Zeit, gesellten uns zwischen die anderen Spritz-trinkenden Italiener und genossen die Ruhe. Einen super Spritz und kleine Leckereien gibt es in der Osteria all’Arco.

Osteria all’Arco // Calle dell’Occhialer // Website

 

Anschließend ging es in die Ausstellung der Peggy Guggenheim Collection. Peggys imposanter Palazzo liegt direkt am Canale Grande. Hier wird noch heute ihre gewaltige Kunstsammlung gezeigt.

Peggy Guggenheim Collection // 704 Dorsoduro // Website

Fazit und Warnung

Venedig ist eine wunderschöne Stadt, die sich durchaus für einen kleinen Family-Trip eignet. Sie ist allerdings auch voller Brücken und Treppen und damit eher kinderwagenunfreundlich. Das hält die Venezianerinnen nicht davon ab, mit schweren Kinderwagen durch die Gassen zu rollen und sie über die vielen Treppen zu hieven. Wir haben uns vorab eine “Klapperkarre” von unseren Nachbarn geliehen, die extrem leicht ist. Die konnten wir inklusive Kind ohne Probleme über die vielen Stufen tragen.

 

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