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Zack schwanger! Vom Entschluss zum Test in einem Monat

Es gibt so Sachen, die wird man als #instamom immer wieder gefragt. Klar, Mamis und die, die gerade im Begriff sind, welche zu werden – oder einfach interessierte Follower – wollen natürlich wissen, wie es überhaupt zum Kind kam, wie die Geburt war und die ersten Wochen als Mutter. Deswegen startet heute die wöchentliche Reihe zum Thema Schwangerschaft und Geburt. Ich mache den Anfang.

Decisions, decisions…

Erst heiraten oder erst Kind? Erst heiraten wäre schon cool – und spießig und praktisch! –, aber dann muss man erst mal genügend Geld für die entsprechenden Feierlichkeiten sparen, was sicher mindestens zwei Jahre dauert. Außerdem heißt es ja auch nicht, dass es dann auch sofort mit dem schwanger werden klappt. Schön wär’s, wa. Ein Hin- und Herüberlege. Bis wir Weihnachten 2015 in einer Brandenburger Kleinstadt auf dem Sofa meiner Mutter beschlossen, dass wir lieber zuerst ein Kind statt Eheringen möchten. Einfach so.

Tschüß, Pille!

Praktischerweise waren nicht mehr viele Pillen in der Packung, so dass ich kurz vor Silvester die letzte genommen habe. (Vielleicht nicht ganz uninteressant: Ich habe die Pille vorher seit meinem 14. Lebensjahr ohne längere Pausen eingenommen. Whoa 13 Jahre! Ziemlich lange…) Ab Januar habe ich keinen Alkohol mehr getrunken und täglich eine Folsäure-Vitamin-Tablette geschluckt. Geraucht habe ich eh nie. Um mich so gewissenhaft wie möglich zu fühlen, wurden außerdem noch folgende Bücher bestellt, die ich beide empfehlen kann: Mami to Go und 1000 Fragen an die Hebamme.

Tschüß, Alkohol!

Die Abstinenz fand ich nicht nur in Sachen Gesundheit förderlich – obwohl ich ja eh nie viel getrunken habe – sie war auch ein hilfreicher Beweis für meine geplante Ausrede. Denn woran merkt das Umfeld oft zuerst, dass eine Frau froher Hoffnung ist? Nicht unbedingt an der wachsenden Kugel, sondern viel häufiger am plötzlichen Tragen von Sport-BHs und am ungewohnten Ablehnen eines Glas Sekts oder Wein. Also behauptete ich, mein guter Vorsatz für 2017 wäre, keinen Alkohol mehr zu trinken. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob meine Kollegen nur aus Freundlichkeit so getan haben, als würden sie mir glauben.

Hallo Baby?

Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr daran erinnern, wie ich darauf gekommen bin, einen Schwangerschaftstest zu machen. Ziemlich schade. Wahrscheinlich habe ich meine Periode zwei Tage nicht bekommen und die ist sonst überaus pünktlich. Ja, so muss das gewesen sein! Ich hatte noch einen simplen Test zuhause. So für alle Fälle… Von wegen zwei bis drei Minuten warten. Zack, nach einer Sekunde war da ganz deutlich ein zweiter Strich! Ich rannte – naja für meine Verhältnisse – zur Drogerie und besorgte zusätzlich das Deluxe-Model mit Wochenanzeige. Teures Teil, ey! Nachdem ich mehr als ungeduldig wenige Sekunden aufs Display gestarrt habe, erschien das unglaubliche Ergebnis. Nämlich keins! Der Test war ungültig! WIE KANN DENN SOWAS PASSIEREN!? Keinen Deut weiser, aber umso angespannter schnappte ich mir den gleichen Test eine Weile später erneut aus dem Regal. Aus Rücksicht auf meine Nerven funktionierte er dieses Mal einwandfrei: 2-3 Wochen.

Nächste Woche Dienstag berichte ich euch, wie Gero rausgefunden hat, dass er Papa wird!

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