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Leni wird 1: Braucht sie wirklich ein Geburtstagsgeschenk?

Natürlich nicht! Das sage ich direkt am Anfang, ohne lange herum zu faseln. Dieses Kind hat alles. Vor allem hat es so viel, was es gar nicht braucht. Ihr kennt das. Eine Kiste voller Kuscheltiere steht bereits seit ihren ersten Lebensmonaten in ihrem Zimmer. Davon haben Gero und ich wohl bemerkt kein einziges gekauft. Das Interesse daran wird sich wahrscheinlich erst in naher Zukunft entwickeln. Theoretisch könnte ich also einfach ein Tier noch mal verpacken und es Leni überreichen, die dann grinsend am Geschenkband herum nesteln würde.

Von Schlafanzugtagen…

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Die Notwendigkeit besteht also ganz bestimmt nicht. Trotzdem ist der erste Geburtstag nun mal wirklich ein hammeroberkrasser Meilenstein. Nicht nur in Lenis Leben, sondern auch für mich und für unsere Tochter-Mutter-Beziehung. Ein Abschnitt, der vor allem Leni und Mama all day long bedeutet hat, in dem mein Kind unzählige Dinge für sich entdeckt und dazugelernt hat und in dem wir zu einer unzerstörbaren Einheit zusammen gewachsen sind, endet. So viel wird sich bald verändern. Das macht mir ehrlicherweise ganz schön Angst. Ich mag unsere Tage, die mit tanzen und spielen beginnen, dass ich mich nicht anziehen muss und dass mir niemand Druck macht, wenn ich selbst es nicht tue. In nicht mal mehr zwei Monaten werden sich diese Tage unendlich weit weg anfühlen.

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… zurück in den fiesen, miesen Alltag

Ich werde wieder arbeiten gehen und das bedeutet, dass Leni nun ein waschechtes KiTa-Kind wird – vorausgesetzt die Sache mit dem Gutschein findet irgendwann dann doch mal ein glückliches Ende. Wir werden uns morgens beeilen müssen. Ich werde in einem Büro sitzen und mich ständig fragen, was mein Mädchen gerade macht. Leni wiederum wird ihre erste Gang gründen, sich beim Spielen ordentlich einsauen und mich hoffentlich freudig anlächeln, wenn ich sie wieder abhole. Ungefähr so stelle ich mir das vor. Mit ein bisschen mehr Stress vielleicht noch, mit verpassten Bahnen und vergessenen Turnsachen. Und nicht zu vergessen: mit den ersten Bazillen und Keimen.

Nur du & ich

Weil sich unvermeidbar unsere Welt auf den Kopf stellen wird, möchte ich Leni doch etwas schenken. Einen kleinen Ort für uns, an dem sie mir Geschichten erzählen kann, wir uns den Lichterkettensternenhimmel ansehen und möglicherweise will sie ja auch ein klitzekleines Bisschen mit mir kuscheln. Ich werde ihr dort abends vorlesen und wenn ihr die Augen zu fallen, darf sie vielleicht auch einfach mal dort liegen bleiben.

 

Wie ich mir diesen Ort vorstelle, verrate ich euch ganz bald in einem anderen Artikel!

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