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Lieblingscafés: Unser zweites Wohnzimmer in Pankow

Wie einige von euch wissen, wohne ich in Pankow. Pankow ist toll! Besonders, wenn man ein kleines Kind hat und nur wenige Minuten bis in den Park oder sogar ein waldähnliches Areal braucht. Es gibt auch das ein oder andere nette Café, aber da ist echt noch viel Luft nach oben, was die Anzahl angeht. Vieles konzentriert sich vor allem auf die Ramblas von Pankow, die Florastraße. Für meinen heutigen Tipp müsst ihr aber in eine andere Richtung!

Als Frühstücksfanatiker und Kaffeeanbeter ist DAS eine Café ein Must-have. Der Ort, an den du – wir in Geros Elternzeit sogar mehrmals wöchentlich – immer wieder zurückkehrst, weil du weißt, die machen das richtig gut. Die sind nett, das schmeckt und es ist schön da.

Nachdem unser ursprüngliches zweites Wohnzimmer leider den Besitzer gewechselt hat und der neue weniger Liebe in die Zubereitung des Kaffees und noch weniger Zutaten auf die Bagels tut, waren wir kurz verloren. Wohin nur am Wochenende, wenn die Milch zuhause nicht mehr für zwei Tassen Kaffee reicht oder keine Eier von Oma mehr im Haus sind?

Jetzt haben wir das Vilja (drei Autominuten entfernt) und mittlerweile haben wir uns sogar eine Art Stammgaststatus erfuttert. „Ihr schon wieder? Is doch noch gar nich‘ Wochenende!“

Wie sieht`s hier aus?

Mir ist das Vilja zuerst immer nur von außen aufgefallen, weil meine Freundin in der gleichen Straße gewohnt hat. Besonders der Schriftzug und die Möbel auf der Terrasse. Irgendwann kurz nach der Lieblingscafèpleite sind wir dann zum Frühstück in der Maximilianstraße 1 eingekehrt.


Groß ist es hier nicht, aber gemütlich, obwohl es nicht kuschlig ist. Versteht ihr, was ich meine? Bei der Gestaltung wurde sehr viel Auge aufs Detail gelegt, die Möbel sind eine Mischung aus Holz und Industrial. Alles Vintage. Um abgebröckelten Putz an der Decke wurde einfach ein Rahmen montiert. Die Theke ist winzig. Das kleine Menü steht in schöner Schnörkelschrift auf einer alten Tafel. In einem Nebenraum steht ein uralter Herd und eine lange Schulbank. Ständig verändert sich etwas. Etwas Altes geht, etwas Neues kommt dazu.

Was gibt’s zu essen?

Ich würde das Vilja vor allem als Frühstückslocation empfehlen. Die Brötchen hier sind so gut, dass ich immer kurz davor bin zu fragen, wo Tom die her hat, aber ich trau mich dann doch nie. Wir nehmen fast immer das Rührei mit Bacon oder ein Zwei-Brötchen-Frühstück mit richtig tollem Käse und feiner Wurst. Außerdem gehört standartmäßig ein A-O-K zu unserer Bestellung, ein frisch gepresster Apfel-Orangen-Karottensaft (es gibt aber noch viele andere Sorten). Dass der Kaffee genau richtig ist, muss ich ja sicher nicht erwähnen. Wer es lieber süß mag, der kann auf Croissant, Porridge oder Vanillequark mit frischem Obst zurückgreifen.

Neben drei bis vier Kuchen – Cheesecake und Carrot Cake gibt es eigentlich immer – stehen in diversen Glasbehältern auch sehr lecker aussehende italienische Minibackwaren auf der Theke. Ich esse sowas generell nicht, aber manchmal wünschte ich, ich würde, so gut sieht das aus!

Auf Abendessen ist das Café nicht ausgelegt. Es gibt einen Mittagstisch (habe ich noch nie ausprobiert) und freitags und samstags Burger-Abend (waren wir leider auch noch nicht dabei).

Und sonst?

Die Öffnungszeiten sind für Familien mit Kind tricky. Wir sind ja auch am Wochenende dank Leni immer zwischen acht und neun Uhr frühstücksbereit und standen jetzt schon zwei Mal vorm geschlossenen Laden. Jetzt lacht ihr bestimmt, wenn ich euch sage, dass der Betrieb um 10 Uhr losgeht.

Montag bis Donnerstag 10:00 bis 18:00 Uhr

Freitag bis Samstag 10:00 bis 23:00 Uhr

Sonntag 10:00 bis 18 Uhr

Reservieren könnt ihr über diese Nummer: 030/54777257

 

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