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Fast wie bei Oma: Kohlrabieintopf

Manchmal passiert es mir, dass ich Lebensmittel einfach vergesse. Sie kommen mir irgendwie abhanden. Umso mehr freue ich mich dann, wenn ich mich wieder an sie erinnere. Neulich hatte ich das schon mit Kresse. Meine aktuellste Wiederentdeckung ist allerdings Kohlrabi.

Das geht alles mit Kohlrabi

Kohlrabi ist echt eine tolle Sache. Er ist ziemlich günstig, immer gut verfügbar und vor allem vielseitig einsetzbar. Ich knabbere ihn abends gerne als Snack. Man kann ihn aber auch panieren und braten, ihn zu Gratin verarbeiten oder ihn zusammen mit Möhren toll als Beilage servieren. Hier noch ein paar leckere Verwertungsmöglichkeiten:

In diesem Artikel geht es aber um Suppe! Kohlrabieintopf kenne ich von meiner Oma und ich habe ihn noch nie woanders gegessen. Als ich ihn jetzt selbst gemacht habe, habe ich ihn auch etwas abgewandelt, denn meine Oma neigt dazu, alles gerne noch schön anzudicken.

All Time Favourite: Eintopf

Die Mengen hängen hier immer ein wenig von der Größe des Gemüses ab. Ich finde wichtig, dass die Kohlrabimenge deutlich überwiegt, damit es nicht einfach nur wie Kartoffelsuppe mit einem sanften Kohlrabiaroma schmeckt. Meine Oma benutzt übrigens auch die Kohlrabiblätter, ich habe sie aber schon im Supermarkt entfernt. Die Würstchen könnt ihr natürlich auch weglassen oder ersetzen, aber mir schmeckt es so am besten.

Was? Wieviel?
Kohlrabi 5 Stück
Möhren 2 große
Kartoffeln 5-8, je nach Größe
Würstchen 4-6
Butter 25 Gramm
Salz, Pfeffer, Piment, Lorbeer, Majoran, Petersilie nach Geschmack
  • Kohlrabi schälen, halbieren und in Stifte schneiden
  • Mit Möhren und Kartoffeln bitte das Gleiche tun
  • So viel Wasser in den Topf geben, dass das Gemüse bedeckt ist und zum Kochen bringen
  • Mit 3 bis 4 Pimentkörnern, 2-3 Lorbeerblättern, circa 1 Teelöffel Majoran, Salz und Pfeffer würzen
  • Während die Suppe kocht, die Würstchen (ich nehme immer ganz patriotisch Eberswalder Würstchen) in Scheiben schneiden und scharf anbraten, so dass sie schön braun werden
  • Das Gemüse im Topf nach 30 bis 40 Minuten mit einem Stampfer zerkleinern, so dass die Suppe noch etwas stückig ist (ACHTUNG: Piment und Lorbeer vorher unbedingt raus fischen!)
  • Würstchen, ein Stückchen Butter und frische Petersilie dazu geben und final mit Salz und Pfeffer abschmecken

Bestes Herbst-/Winteressen!

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