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Schwangerschaftsupdate: 10 persönliche Fakten

Und zack, da isses schon so weit. Seit heute bin ich im Mutterschutz und darüber ganz schön froh. Ich werde die Arbeit und Kollegen und alles drumherum total vermissen, aber mein Körper flüsterte mir in den letzte Wochen immer lauter zu: “Bleib liegen! Mach langsam!”

 

Anders als bei Baby 1 habe ich diesmal kein Schwangerschaftstagebuch geführt. Schon damals habe ich das nicht richtig sorgfältig gemacht und so waren es am Ende wohl etwa 3 Bücher, in die ich hin und wieder mal etwas notiert habe. Diesmal habe ich es direkt gelassen. Mein Credo: weniger dokumentieren, mehr genießen. Trotzdem will ich an diesem Punkt der Schwangerschaft mal ein paar Fakten zusammentragen, die ich mir gerne merken würde. Wie praktisch, dass es jetzt diesen Blog gibt.

 

  1. Ich habe so gut wie keine körperlichen Beschwerden. Bei Baby 1 hatte ich zu diesem Zeitpunkt (33. SSW) bereits höllisches Sodbrennen und extreme Wassereinlagerungen in Füßen und Händen. Mittlerweile fängt der kleine Bruder an, genau wie der große in diesem Entwicklungsstadium, immer mehr Platz für sich zu beanspruchen, was im oberen Bauchbereich piekst und drückt und manchmal echt weh tut.
  2. Während der zweiten Schwangerschaft waren dafür die ersten drei Monate schwieriger. Ganz klassisch war mir ständig übel und ich musste mich sogar ein paar Mal übergeben.
  3. Im Herbst war ich nach einer Grippeimpfung wochenlang erkältet und konnte mich nicht richtig auskurieren. Meine Ärztin sagte mir, dass die Schwangerschaft mein Immunsystem geschwächt habe und mich anfälliger für Infekte mache. Nach dem Mini-Babymoon mit meiner Mama ging es allerdings bergauf und seitdem bin ich wieder komplett fit.  
  4. Vor der ersten Schwangerschaft habe ich so gut wie gar keine Süßigkeiten gegessen und hatte mir noch nie eine Tafel Schokolade gekauft. Ich stand einfach mehr auf Käsebrot als Zuckerkram. Das änderte sich als Baby 1 unterwegs war und ging nie wieder ganz weg. Damals waren Waffeln mit Kirschen und Sahne mein Lieblingsgelüst, dieses Mal ist es Vanilleeis mit heißen Himbeeren.
  5. Am Abend des Tages, an dem wir das Geschlecht von Baby 2 erfuhren, einigten uns der Mann und ich via Whatsapp (da räumlich getrennt) auf einen Namen. Er ist es bis heute geblieben.
  6. Die erste Kindsbewegung habe ich in der 18. Schwangerschaftswoche gespürt, als ich das große Kind im Mallorca-Urlaub ins Bett brachte. Ich lag neben ihm im Bett auf dem Bauch und spürte eindeutig ganz leichte Bewegungen. Als ich das danach meiner miturlaubenden Mama erzählte, war sie so gerührt, dass sie eine Träne verdrückte.
  7. Ich schlafe größtenteils sensationell gut und muss nicht wie in Schwangerschaft 1 jede Nacht zur Toilette rennen.
  8. Im Gegensatz zur ersten Schwangerschaft habe ich bei dieser Runde keine Linea nigra. 
  9. In den letzten Wochen habe ich mir viel Zeit für Yoga und einen Sportkurs für Schwangere genommen. Und das tat richtig gut. Dabei bin ich sonst eher der Kategorie “Netflix ist mein Sport” zuzuordnen. Bei näherer Betrachtung muss man wirklich sagen: Ich mache immer nur dann regelmäßig Sport, wenn ich schwanger bin.
  10. Der Nestbautrieb haut gerade voll rein. Wir ziehen allerdings im Januar noch um und so kann ich mich in der Wohnung noch nicht wirklich austoben. Ich freue mich aber jetzt schon wie verrückt darauf, all die winzigen Klamotten zu waschen, zu sortieren und vielleicht doch noch die ein oder andere Kleinigkeit zu besorgen.

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