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ROOMTOUR: Tschüss kleinstes Kinderzimmer der Welt

Es war einmal ein Ankleidezimmer… Was beginnt wie ein schönes Märchen ist unser persönliches Wohn-Drama in 5 Akten.

Akt 1: Der Einzug

Unsere Wohnung in Berlin Friedrichshain bezogen wir vor fast fünf Jahren. Wir waren sehr frisch zusammen, wollten bei der Besichtigung eigentlich nur mal kurz gucken und haben uns schwer verknallt in diesen Altbautraum.

Große Räume, hohe Fenster, ein Südbalkon, überall wunderschöne Dielen (auch in der Küche!) und Stuck. Für unsere damaligen Verhältnisse etwas zu teuer, fast etwas zu groß und außerdem waren wir doch gerade erst zusammengekommen. Egal. Wir schmissen alle Zweifel über Bord, unterschrieben den Vertrag und zogen ein.

Akt 2: Verliebt, verlobt, verheiratet

Eine Hochzeit, ein Baby und zwei Schwangerschaften später standen wir nun allerdings in unserer Herzenswohnung und rechneten herum. Zweieinhalb Zimmer, bald vier Personen. Man kann sich auf den Kopf stellen – irgendwie kommt bei dieser Gleichung kein glattes Ergebnis heraus.

Akt 3: Die Zimmer-Transformation

Schon mit Baby 1 mussten wir einfallsreich werden. In einer Hauruck-Aktion bastelten wir, als er sechs Monate alt war, in unser oben erwähntes Ankleidezimmer ein Mini-Kinderzimmer. Ein Bett, der Standard-Wickeltisch vom Schweden und ein Holzstuhl passten rein. Damit war das Zimmer dann allerdings auch voll.

Akt 4: Passt schon – oder?

Macht ja nix, das Kind ist ja eh noch zu klein, um wirklich alleine im Zimmer zu spielen. Hauptsache es schläft dort gut. Und das tut es. Seit es seine eigene Höhle hat, macht unser Mini abends die Augen zu und erst gut zwölf Stunden später wieder auf. Halleluja.

Akt 5: Der Auszug

Doch wohin soll Baby 2? Wir rechneten rum, bastelten in unseren Köpfen Hochbetten, Raumteiler und und und. Doch am Ende siegte die Vernunft. Es steht fest: Wir ziehen um und verlassen unsere Super-Bude, in der wir uns so sehr Zuhause fühlen. Schon in wenigen Tagen starten wir ein neues Wohnkapitel und haben dann genug Platz für zwei kleine Rabauken (die sich dennoch ein Zimmer teilen werden).  Grund genug, einmal einen kleinen Einblick in Carls Zimmerchen zu gewähren – und dann langsam Adieu zu sagen. Trauriger Smiley.

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