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HELLO BABY: Diese 5 Tricks haben mein Wochenbett gerettet

Hallo da bin ich wieder. Gerade noch mitten im Baby Countdown-Artikel schreiben, ging es dann doch schneller als gedacht. Eine Woche vorm errechneten Geburtstermin machte sich vor gut zwei Wochen der kleine Vito auf den Weg und schmatzt und schmust sich seither durch unser Leben.

Was für ein Glück. All meine Befürchtungen waren umsonst, wir hatten/ haben eine super Wochenbett-Zeit, die ich mir nicht schöner hätte vorstellen können. Mission Glitzerstrumpf glänzte in den buntesten Farben – und das vor allem dank einiger Helfer und Tricks.

Kulinarisches Verwöhnprogramm im Wochenbett

1. Jede Hilfe annehmen

Freunde und Familie haben uns schon in der Schwangerschaft ständig ihre Hilfe angeboten. Und jetzt kommt der Trick: einfach mal “Ja, bittesehr, her damit” sagen. So waren meine Eltern die komplette erste Woche nach der Geburt bei uns.

Wir waren uns erst nicht sicher, ob wir ihnen das zumuten können, schließlich ist dieses Wochenbett eine ziemlich sensible Zeit. Rückblickend war es jedoch die beste Entscheidung. Oma und Opa haben sich um das große Kind gekümmert (das wohl die Zeit seines Lebens hatte), eingekauft, aufgeräumt und uns jeden Abend ein Dinner kredenzt, das selbst Sterneköche mit der Zunge schnalzen ließe. Mit diesem Rundumsorglospaket im Hintergrund konnten wir uns ganz aufs Stillen, Kuscheln und Kennenlernen konzentrieren. Für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis.

 

2. Ab nach Hause

Noch einmal anstoßen im Krankenhaus und dann ab nach Hause!

Obwohl ich am Ende doch wieder einen Kaiserschnitt hatte, sind wir am zweiten Lebenstag des Babys nach der U2 nach Hause gegangen. Auch wenn ich natürlich noch längst nicht wieder hundertprozentig fit war, fühlte ich mich gut und das Stillen hat (anders als beim letzten Mal) hervorragend geklappt.

Die Schwestern brachten mir zwar essen, sonst brauchte ich von ihnen aber keinerlei Unterstützung. Auch wenn die Belegschaft etwas skeptisch war, bestand ich daher auf eine vorzeitige Entlassung und konnte mich dann ganz in Ruhe zu Hause erholen.

3. Erwartungen vorab kommunizieren

Ich wünschte mir fürs Wochenbett stets genug zu trinken (Stillen macht einen Schweinedurst!), Ruhe und in der ersten Woche keinen Besuch. Dadurch, dass ich das schon vor der Geburt kommunizierte, musste ich nicht im Wochenbett mit Freunden um Besuchstermine verhandeln oder um Getränke bitten. Auch mein Mann war dankbar, dass er so immer wusste, was zu tun ist, hat mein Wasserglas fleißig gefüllt und mir Obst und Müsliriegel ans Bett gereicht.

Und immer schön liegen

4. Strenge Bett- und Sofaruhe

Den Spruch “Eine Woche im Bett, eine Woche ums Bett” habe ich dieses Mal ernstgenommen und das tat so gut. Nach meiner ersten Geburt wollte ich so schnell wie möglich aus dem Haus und so war das Baby mit noch nicht einmal einer Woche seinen ersten grünen Smoothie trinken. “Krass, was wir drauf haben”, dachte ich damals. Auch wenn nach dem Ausflug meine Kaiserschnittnarbe schmerzte und ich fix und fertig war – physisch und psychisch.

Wer sich im späteren Leben nicht mit Inkontinenz oder Gebärmuttersenkung konfrontiert sehen will, sollte in der ersten Woche nach der Geburt tatsächlich nur liegen. Das hat mir meine Hebamme in dieser Schwangerschaft noch einmal deutlich gemacht und ich habe mich weitestgehend daran gehalten.

Nach einer Woche hatte ich dann aber tatsächlich Hummeln im Hintern und musste einmal draußen durch die Sonne spazieren. Das tat dann auch richtig gut und danach ging es guten Gewissens wieder ins Bett. Das Wochenbett dauert schließlich ganze acht Wochen, in denen sich die ganze Familie regenerieren und sich durchaus regelmäßige Mittagsschläfchen zum Krafttanken gönnen sollte.

Es bis mittags aus dem Haus geschafft = Tagesziel erreicht. #dreambig

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5. Her mit der Gemütlichkeit!

Wir sind knapp drei Wochen vor der Geburt umgezogen und eine meiner größten Befürchtungen war es, dass das Baby kommt und wir zwischen Umzugskartons und nicht aufgehängten Lampen und Bildern sitzen. Mein Mann und einige fleißige Helfer haben sich daher so richtig ins Zeug gelegt und so war zur Geburt alles schick und fertig.

Als wir aus dem Krankenhaus nach Hause kamen, war die Wohnung aufgeräumt, es standen frische Blumen auf dem Tisch und das Bett war mit meiner Lieblingsbettwäsche aus grauem Leinen bezogen. Kleinigkeiten, die es mir leicht gemacht haben, mich wohlzufühlen – und das finde ich für die Wochenbett-Phase ziemlich wichtig.

Bilder: Privat

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