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BABY COUNTDOWN: Meine Prenatal Bucket List

Diesen Artikel habe ich an dem Tag verfasst, an dem meine Wehen immer stärker wurden. Rückblickend weiß ich: die Geburt stand kurz bevor. Daher kam ich gar nicht mehr dazu, den Text zu veröffentlichen. Auf der Festlatte will ich ihn aber trotzdem nicht versauern lassen. Vielleicht inspiriert er die ein oder andere Schwangere dazu, vor allem im Babybauch-Endspurt noch einmal so richtig intensiv an sich selbst zu denken. Manchmal bleibt einem nämlich weniger Zeit als man so denkt…

Tuduuutuduutuduuu. Ich kann diesen kleinen Uhu in meinem Kopf einfach nicht ausschalten. Es gibt gerade einfach so viel zu organisieren. Von Weihnachten über Umzug bis zur Geburt. Der Jahresübergang war und ist hier ganz schön turbulent. Dazu kam ein nerviger Virus, der uns alle mehrere Woche auf Trab hielt. Das merke ich auch in meinem Bauch und meine Hebamme und Ärztin mahnten mich zur Ruhe. Und das habe ich jetzt auch meiner To-Do-Eule ausgerichtet.

Klar, die Wohnung richtet sich nicht von alleine ein und auch der Elterngeldantrag und andere spannende Dinge sitzen mir im Nacken. Aber mit viel Unterstützung vom Ehemann, Familie und Freunden haben wir schon mega viel geschafft und mein glitzernder Wochenbettstrumpf ist zum Greifen nah. Endlich habe ich Zeit, mich um eine ganz andere To-Do-Liste kümmern. Und dabei geht es nur um mich und das ungeborene Kind.

Ich habe mir die Liste zum Jahresanfang formuliert. Wie ich damit vorankomme, verrate ich am Ende des Artikels. Folgende Punkte sollten aus mir eine tiefenentspannte Mom-to-be machen:

Yoga

In den letzten Wochen habe ich schon eine 10er-Karte abgearbeitet und bin hoch motiviert auch künftig noch ein paar Termine Schwangerschaftsyoga zu schaffen. Es tut mir total gut mich anderthalb Stunden nur auf mich und meinen Körper zu konzentrieren.

Vorkochen

Wir haben in der neuen Wohnung einen Gefrierschrank und ich will dieses Mal auch kulinarisch für das Wochenbett gewappnet sein. Mein Plan: Suppen und Nudelsoße vorkochen, Vorräte anschaffen und Stillkugeln fabrizieren.

Wellness

Ich habe schon so viel vom Treat Collection Beauty Loft gehört und will mir unbedingt nochmal das Komplettprogramm für Schwangere geben. Ein halber Tag, an dem sich alles nur um mich und mein Wohlbefinden (und damit natürlich auch um das vom Baby) dreht. Massage, Pflege, Entspannung. Jawoll, ich komme!

Sugaring

Oh ähm, ist das wohl zu intim? Naja, ich hau es mal raus. Ich will mich vor der Geburt noch enthaaren lassen. An diversen Stellen. Der Grund ist nicht, dass ich im Kreißsaal wie eine amerikanische Beauty-Queen aussehen will, sondern meine Erfahrung dass abrasierte und dann nachwachsende Härchen den Heilungsprozess von Narben oder Rissen negativ beeinflussen können. Tja, nun ist es in der Welt.

Mani-Pedi

Wenn das Beauty Loft noch nicht für den Beauty-Overload gesorgt hat sind dann auch noch Hände und Füße dran. Dafür werde ich in den Wochen nach der Geburt sicherlich kaum bis keine Zeit haben. Also noch einmal mit alles bitte!

 

Fazit

Check, check, check. Eigentlich habe ich alles geschafft. Gut, beim Yoga war ich nicht mehr. Dafür habe ich tatsächlich zu Hause ein paar Übungen gemacht. Vorkochen steht noch auf dem Programmplan, aber der neue Kühlschrank mit dem großen Gefrierfach und die Vorratskammer sind danke Rewe Bringdienst schon gut gefüllt.

Das Treat Collection Beauty Loft habe ich ausprobiert und für extrem super befunden. Ich komme garantiert wieder, vielleicht auch mit Baby. An zwei Tagen die Woche wird hier nämlich auch Kinderbetreuung angeboten. Amen.


Auch die restlichen Beauty-Punkte meiner Liste sind abgearbeitet. Alles ganz gut gelaufen würde ich sagen. Von mir aus kann sich das Baby trotzdem noch ein paar Tage (Wochen?) Zeit lassen. Ich werde natürlich immer unbeweglicher und brauche für jede Strecke mindestens doppelt so lange wie normale Menschen, aber sonst bin ich so gut wie beschwerdefrei und habe endlich Zeit, den Bauch zu genießen und mir ganz viel auszumalen wie das wohl so wird mit zwei Knirpsen.

Update: Das wurde dann eben nichts. Nicht schlimm. Wie ich jetzt weiß, ist es mit zwei Knirpsen nämlich wunderbar.
Foto: Privat

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