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TRAVEL WITH KIDS: Jetlag vermeiden

Vorweg: Ich habe mich bzw. uns null auf den Jetlag vorbereitet. Manche sagen, man solle schon vor der Reise damit beginnen, die Kinder langsam zeitlich umzustellen, andere sagen, bringt alles nichts, der Jetlag kommt so oder so. Nun, ich hab mich dafür entschieden, das einfach mal auf uns zukommen zu lassen und Realist wie ich bin (oder Pessimist, wie mein Mann Johannes sagen würde) erwartete ich also den heftigsten Jetlag mit schlaflosen Nächten, maulenden Kindern, die mitten in der Nacht wach werden und bespaßt werden wollen, oder tagsüber müde und übel gelaunt sind. Doch so einen richtigen Jetlag hatte glaube ich nur ich.

Erwartung vs. Realität

Enno war sofort in der neuen Zeit (+ 7Std.), da war absolut gar kein Jetlag zu spüren.

Bei Oskar hat es zwei Tage gedauert. Aber auch das war pillepalle. Wir sind nachts in Perth angekommen und waren zu 02:30 Uhr (19:30 Uhr MEZ) alle im Bett – Oskar brauchte hier vorher noch eine ordentliche Packung Liebe von Papa Johannes.

Es wurde ordentlich ausgeschlafen, nur ich hatte mir einen Wecker gestellt und bin am Morgen fix runter zum Frühstücksbuffett, um etwas zu essen hoch zu holen, damit die Männer keinen Hunger leiden müssen, wenn sie wach werden (… und weil ich nach dem schrecklichsten Transitaufenthalt meines Lebens auch die 30 Minuten genießen wollte, in Ruhe Frühstück zu essen und einen Kaffee zu trinken 🙌). Die nächste Nacht sind wir dann nach australischer Zeit schlafen gegangen (gegen 21:00 Uhr). Enno hat bis morgens durchgeschlafen und Oskar ist gegen 22:30 Uhr für eine Stunde wach gewesen. Das Licht blieb aber aus; es wurde nicht gespielt, auch wenn er hellwach wirkte, sondern hardcore gekuschelt und in Endlosschleife „lalelu“ vorgesungen. Johannes und ich waren zwar mehrfach versucht, abzubrechen und ihn wach sein zu lassen, aber Enno schlief ja, also wurde durchgezogen. Das Gleiche hatten wir die Nacht darauf noch einmal, allerdings schlief er viel schneller wieder ein und in der dritten Nacht war Oskar schon im Aussie-Rhythmus.

Die Variante „hart in die neue Zeit einführen“ hat für uns also gut geklappt und wir haben es auch den Rest der Reise so gemacht.

Am längsten habe übrigens ich gebraucht. Ich bin noch nach einer Woche nachts wach geworden und habe mich stundenlang rumgewälzt, um dann morgens völlig übermüdet zwei putzmuntere Flöhe im Bett zu haben.

 

Foto: Unsplash / Eric Karim Cornelis

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