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Hoffest zum 29. – Wenn Mama Kindergeburtstag feiert

Neulich bin ich 29 geworden. An einem Montag. Ich habe mir extra frei genommen, weil mein Geburtstag mir schon immer heilig war. Gero hat Leni morgens in die Kita gebracht und dann waren wir schön entspannt zu zweit frühstücken und bummeln (nur für Leni). Während der Tag selbst nach meinem spontanen Date mit Laura und Vito dann irgendwie etwas verkorkst wurde – wir haben uns unter anderem zu dritt aus unserer Wohnung ausgesperrt – war das darauf folgende Wochenende umso schöner.

Statt meinem traditionellen Geburtstagspicknick, das es schon gibt, seit ich ein Teenager war, habe ich mich in diesem Jahr für ein Hoffest mit Freunden entschieden. Am Samstag war ich also erst fix einkaufen und habe mich dann an die Verköstigung gemacht. Laura hat sich Käse-Schinken-Schnecken gewünscht.

How to: Käse-Schinken-Schnecken

Dafür braucht ihr: Pizzateig, eine Packung Kräuterfrischkäse, Schinkenwürfel oder eine Packung Schwarzwälder Schinken und geriebenen Käse.

Den Teig zuerst mit dem Frischkäse bestreichen, dann mit Schinken belegen und etwas Käse auf der Fläche verteilen. Ich würze immer noch gerne extra mit Pfeffer. Salz ist wegen des Schinkens eigentlich nicht nötig. Dann rollt ihr den Teig eng auf, bis ihr eine lange Rolle habt, die ihr dann in gleich dicke Scheiben schneiden könnt.  Auf einem Backblech verteilen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Bei circa 180 Grad Umluft in den Ofen bis die Schnecken schön gebräunt sind.

Für meine vegetarischen Gäste habe ich eine Alternative mit Kräuterfrischkäse, Cherry Tomaten und grünem Pesto gemacht. Die kamen auch sehr gut an.

Mein Tipp, der jetzt aber auch nicht super abgefahren ist: Bittet eure Gäste auch etwas mitzubringen  – statt Geschenk zum Beispiel – dann habt ihr selbst weniger Stress beim Vorbereiten. Ich habe so noch ein super leckeres Bananenbrot, einen mediterranen Nudelsalat und einen Russischen Zupfkuchen abgesahnt.

Spaß ist, was man draus macht

Neben schöner Deko von Sostrene Grene habe ich bei Tiger noch ein paar Spielereien (u.a. Ballspiele) als Entertainment besorgt und das schön in den Holzkisten, die noch von unserer Hochzeit übrig waren, drapiert. Und weil ich es ganz wichtig finde, auch mit 29 noch Kind zu sein und sich die spaßigen Dinge des Lebens nicht selbst zu verbieten, gab es auch Wasserbomben und die dazugehörige Schlacht. Das fanden natürlich auch die „richtigen“ Kinder toll!

Abends haben wir noch Würste und Haloumi gegrillt, alle haben bei Musik gemütlich auf dem Hof verteilt gesessen und sich unterhalten. Die Kiddos haben ohne Stimmungstiefs bis um neun durchgehalten und sogar noch eine Kuchen- und Kuschelsession auf der Picknickdecke eingelegt, nachdem sie vorher andächtig das Feuer im Grill bestaunt haben.

Nächstes Jahr möchte ich das  genau so wieder! Nur vielleicht noch mit einer Waffelstation und Knüppelkuchen (Nein, das heißt nicht Stockbrot!) 🙂

Halt! 2019 werde ich ja 30. Da muss man doch was Besonderes machen, oder? The pressure is on…

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