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Black Cabin im Sophiental
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MOMDAYS TRAVELS: Black Cabin im Oderbruch

Wir Momdays Autorinnen sind echte Großstadt-Mamas, Wir leben beide mitten in Berlin und ziehen hier im urbanen Trubel unsere Kinder groß. Damit sind wir auch meist sehr zufrieden und lieben all die Vorzüge: tolle Cafés, großartigste Kultur und spannende Menschen an jeder Ecke. Doch ab und zu zieht es uns raus. Wir erkunden gerne die Gegend rund um Berlin oder auch mal etwas weiter. So kommt es, dass wir hier schon den ein oder anderen Wochenendtrip vorgestellt haben. Vor Kurzem haben wir ein echtes Ausflugs-Schmankerl gefunden, das wir euch nicht vorenthalten wollen. Die Black Cabin

Es ging ins Oderbruch an der polnischen Grenze. Hier mieteten mein Mann, die zwei kleinen Jungs und ich uns in der Black Cabin ein. Gefunden hatte ich sie über Instagram und mich direkt in die schlicht-schöne Architektur verliebt. Mit dieser Mini-Reise wollten wir das Ende meiner Elternzeit und den Anfang seiner Elternzeit zelebrieren.

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Black Cabin: Schwarz und schön

Die Black Cabin ist, wie der Name schon sagt, eine kleine, schwarze Hütte. Angrenzend befinden sich noch zwei weitere. In einer befindet sich quasi das Schlafzimmer, in einer die Toilette mit angrenzender Open-Air-Dusche und in der dritten ist die Sauna. Die Küche befindet sich unter freiem Himmel. Klingt schon toll. Ist in echt noch toller.

Im großen, verwinkelten Garten befindet sich ein angelegter Gemüsegarten. Hier bauen die Eigentümer von Auberginen über Kürbisse bis Zucchini alles an, was der Boden hergibt. Sogar mehrere Bienenstöcke befinden sich auf dem Gelände, deren Bewohnerinnen sich höchstpersönlich um das Bestäuben der Pflanzen kümmern. Toll oder?

Mehr “Back to nature” geht kaum

Es war traumhaft sich im Garten zu bedienen und im mit Feuerholz betriebenen Ofen aus diesen gerade geernteten Zutaten zu kochen. Nicht nur für uns Eltern war das eine tolle Erfahrung, sondern auch für die Kids. Der größere Sohn machte mit uns Feuer, tobte stundenlang durch den Garten und genoss den freien Blick aufs Feld  – schließlich ist er sonst meist von hohen Häusern umgeben. Ein weiter Blick ändert eben auch bei einem Kleinkind die Stimmung.

Die Black Cabin ist eigentlich für zwei Übernachtungsgäste geeignet. Zu viert wurde es hier schon recht kuschelig. Je nachdem zu welcher Jahreszeit man hier weilt, wird man dann von der aufgehenden Sonne geweckt. Gardinen gibt es hier nicht. Zum Glück, denn sonst hätten wir wohl auf folgendes Ereignis verzichten müssen: das Kind wacht auf, setzt sich hin und blickt auf das in ein knallorangenes Licht getauchte Feld. “Da ist ein Kamel in unserem Garten”, ertönte es noch mit schlafknartschiger, aber durchaus schon aufgeregter Stimme. Dieses Kamel war ein Reh und stand Luftlinie wenige Meter vor unserem Fenster. Ein perfekter Moment in diesem wunderschönen Fleckchen.

Wir verlebten hier drei wunderschöne Tage und Es machte den Kopf frei, gab neue Energie und Denkanstöße. Das war ein guter Ausgangspunkt für die anstehenden Veränderungen in unserer Familie.

Vielen Dank Black Cabin für die tolle Zeit. 

Anmerkung: Wir haben den Aufenthalt in der Black Cabin selbst geplant und selbst gezahlt.

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