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DIY-Laterne: Ich geh mit meiner Rakete und meine Rakete mit mir

Ich habe es schon öfter in anderen Artikeln erwähnt: Ich habe immer tolle Ideen, scheitere aber meistens an der Umsetzung. Bei meiner neusten DIY-Anwandlung ist aber tatsächlich alles gut gelaufen und deswegen teile ich diese easy Inspo mal mit euch und gebe euch gleichzeitig den Tipp mit auf den Weg, der zum Gelingen meiner Meinung nach maßgeblich beigetragen hat.

Am Sonntag ist St. Martin, ein kirchliches Fest, zu dem auch immer ein Laternenumzug gehört. Ich habe mir nun fest vorgenommen, diese Laterne nicht im Schreibwarenladen zu kaufen oder online zu bestellen, sondern selbst eine ganz individuelle Version für Leni zu basteln. Als Motiv kam natürlich nur eins infrage: eine Rakete.

 

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Ein Beitrag geteilt von Andrea Potocki • WLKMNDYS (@wlkmndys) am

Ursprünglich wollte ich diese tolle Idee umsetzen, habe aber schnell erkennt, dass ich mich lieber nicht so weit aus dem DIY-Fenstler lehnen sollte und einen Gang zurück geschaltet. Also habe ich einfach Pinterest nach einer einfacheren Vorlage durchkämmt, an die ich mich grob halten wollte.

Das braucht ihr

Vorab habe ich mich schon mit dickem und dünnen Buntpapier, Transparentpapier und Glitzerbögen, sowie einem elektrischen Laternenstab und passenden Batterien eingedeckt. Mit einem vom Lenis weißen Buntstiften habe ich frei Hand die Formen auf dem Papier vorgezeichnet (alles zweimal, die Raketenflügel mit kleinem Stieg zum Festkleben vier mal). Außerdem benötigt ihr einen Klebestift und eine Schere.

Die einzelnen Schritte

In jeden Raketenkörper habe ich anschließend zwei Löcher geschnitten, ein kleines oben und ein großes unten – auch frei Hand mit der Schere. Indem ich es mit der Genauigkeit nicht übertrieben habe, wurde der Druck gleich viel geringer und die Bastelfreude größer.

Auf die Innenseite der Rakete habe ich dann in zwei unterschiedlichen Farben Transparentpapier geklebt, damit das Licht durch die runden Fenster scheinen kann.

Außerdem hat die Rakete noch eine Flamme (sorry, ich komme nicht auf den korrekten Ausdruck) und glitzernde Dekoelemente bekommen.

Nun mussten die Vor- und die Rückseite verbunden werden. Nachdem ich erst dachte, dass ich an diesem Schritt kläglich scheitern würde, habe ich einfach zwei dicke Papierstreifen so gefaltet, dass zwei Flächen entstanden sind, die ich jeweils auf einer Raketenseite festgeklebt habe. Dieser Schritt muss natürlich auf der anderen Seite wiederholt werden. Ich habe Bücher genutzt, um die Konstruktion zu stabilisieren. Nach den Seiten, habe ich zuletzt einen Boden auf die gleiche Weise eingefügt.

Jetzt müssen nur noch Löcher oben in die Seiten gestochen werden, durch die man dann eine Kordel ziehen kann, um die Laterne am Stab zu befestigen. Eventuell überlege ich mir dafür aber auch noch etwas Anderes.

Ich wollte die kleine Anleitung nur schon einmal mit euch teilen, damit ihr noch genügend Zeit zum Nachbasteln habt. Ich habe gestern circa zwei Stunden gebraucht und freue mich jetzt sehr, dass ich mir diese Zeit genommen habe.

Nur ein Problem könnte es bei aller Zufriedenheit mit mir selbst noch geben: eventuell ist die Laterne für mein kleines Lenchen etwas zu groß geraten….

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