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Erstaustattung: Diese 12 Dinge stehen auf jeder Liste obwohl du sie nicht brauchst

Es ging alles während meiner ersten Schwangerschaft los. Meine Hebamme hatte einen extra Termin zum Thema Erstausstattung vereinbart und ich war so dankbar. Ich hatte zu dem Zeitpunkt nur sehr wenige Freundinnen mit Kindern und wusste einfach überhaupt nicht, was man für so einen kleinen Menschen so braucht. Die Hebamme kam also und brachte eine Liste mit. Sie war drei DIN A4 lang und eng beschrieben.

Wir gingen sie gemeinsam durch und ich hing an ihren Lippen, saugte jeden Tipp neugierig auf und machte mir fleißig Notizen. Anschließend stürmte ich die Drogerie, machte eine große Amazon-Bestellung und verbrachte einige Nachmittage in Babyfachgeschäften. Fast vier Jahre und ein weiteres Kind später weiß ich: Ein Zehntel der Dinge hätte gereicht.

12 Dinge, die du nicht für die Erstausstattung brauchst

1. Windeleimer – Warum die Windeln nicht einfach in Windelbeutel und dann in einen normalen (weniger unansehnlichen) Mülleimer tun, den man auch noch benutzen kann, wenn das Kind trocken ist?

2. Socken – Sie werden sie verlieren! Alle! Go for Strumpfhosen.

3. Badethermometer – Nimm einfach deine Hand.

4. Spielzeug – Baby brauchen kein Spielzeug. Gib ihnen einen Holzlöffel oder eine leere Plastikflasche mit Reis gefüllt oder einen mit Wasser gefüllten Gefrierbeutel oder oder oder. Reicht.

5. Babyshampoo – Wasser reicht vollkommen aus.

6. Babynahrungszubereiter – Dampfgaren und Pürieren in einem klingt verlockend. Man kann aber das Gemüse auch einfach im Topf dampfgaren und mit dem Pürierstab oder Mixer (was auch immer ihr habt) zerkleinern. Geht genau so schnell, macht genau so viel Abwasch und man hat das gleichgute Ergebnis.

7. Babyschuhe – Warum nicht? Sie können nicht laufen.

8. Pipi Tipi – Ohne Worte.

9. Wickelmatte für Unterwegs – Nimm einfach ein Spucktuch oder eine Decke.

10. Wickeltasche  – Nimm einfach eine – tadaa! – Tasche.

11. Sterilisator – Abkochen. Done.

12. Babyhandtücher – Normale Handtücher tun es auch.

Jedes Kind, jedes Elternteil ist unterschiedlich und braucht unterschiedliche Dinge. Wenn dich ein Gegenstand als Mutter gelassener und glücklicher macht, ist er eine Bereicherung. Oft ergibt sich das Bedürfnis danach aber erst aus der Situation. Bei vielen Dingen kann man mit dem Kauf daher bis NACH der Geburt warten. Diese Liste soll vor allem eins sein: Eine Erinnerung daran, über den Kauf von Dingen zwei Mal nachzudenken, denn etliche Sachen werden sonst einfach nur rumliegen, sich anhäufen und so Müll und Stress erzeugen. Fallen euch für die Liste weitere Gegenstände ein?

Bild: Unsplash

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1 Kommentar

  • Antworten
    Sarah
    25. Januar 2019 at 18:41

    Hahahahaha, stimme dir bei ALLEM zu. Musste so schmunzeln. Aber das diese Dinge nicht essentiell sind, sieht man vll erst nach dem ersten Kind. 🙂
    Mein Favoriet: der Windeleimer. Beim Umzug ist das Teil als erstes aussortiert worden. Wie oft mir unser fancy Teil (mit wechselbarem Gewand 😂🙄) im Weg stand. Herrlich!

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