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Beyoncé ist in allem perfekt außer im Mamasein – ein Glück!

Ach ja, manchmal können Sophie und ich unsere Klatsch-und-Tratsch-Vergangenheit nicht so ganz verheimlichen. So uncool und platt es ist, aber: wir kennen uns bestens mit den Kardashians aus, können so einige Lieder von Rihanna in und auswendig und haben natürlich auch die Netflix-Doku über Beyoncé gesehen.

Man kann den Film als zu perfekt, zu inszeniert empfinden. Streckenweise ging es mir auch so. Aber wenn sie über ihre Schwangerschaft und Kinder spricht, fühle ich mich doch irgendwie abgeholt und wie beim Schnack mit einer erschöpften Freundin. Da will man sagen: “Ach komm Bey, setz dich erstmal, ich mache uns ein Weinchen auf, dann sieht die ganze Welt gleich schon anders aus.”

Auch Beyoncé schafft nicht alles

Beyoncés Erzählungen ihrer komplikationsreichen Schwangerschaft mit den Zwillingen Rumi und Sir und des Notkaiserschnitts bringen uns dem Menschen hinter der perfektionistischen Performerin näher.  Aus der distanzierten Sängerin wird eine greifbare Mutter, die einfach nur zu ihren Kindern möchte und vor Erschöpfung bei den Proben fast zusammenbricht.

“My body went through more than I knew it could. I was supposed to do Coachella the year prior, but I got pregnant unexpectedly. And it ended up being twins, which was even more of a surprise. In the womb, one of my babies’ hearts paused a few times, so I had to get an emergency C-section. …I had to rebuild my body from cut muscles. It took me a while to feel confident… [Coachella was] my first time back home on the stage after giving birth; I’m creating my own homecoming, and it’s hard. There were days that I thought I’d never be the same. I’d never be the same physically, my strength and endurance would never be the same. In the beginning, it was so many muscle spasms and just, internally, my body was not connected. My mind was not there. My mind wanted to be with my children. What people don’t see is the sacrifice. I would dance, and go off to the trailer, and breastfeed the babies, and the days I could, I would bring the children.”

Netflix: Homecoming

Auch wenn Beyoncés Probleme sicher etwas anderer Natur sind als bei vielen anderen Müttern – die Parallelen sind unübersehbar. Statt auf die Bühne, geht es für uns vielleicht ins Büro und statt einer Hand voll Nannies, kümmert sich eine Kita um unsere Kinder. Den schwierigen und manchmal schmerzlichen Spagat zwischen Job und Familie muss aber eben auch eine Beyoncé schaffen. Wenn selbst dieser Über-Star das nicht mit links schafft, ist es wohl vielleicht einfach wirklich unmöglich. Damit dürfte dieser Mythos ein für alle mal entlarvt sein. Amen.

Bild: Unsplash

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