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10 Dinge, die wir von unseren Mamas gelernt haben

Bevor wir es am Sonntag vor lauter Aufregung wegen unseres Events vergessen, möchten wir uns heute schon mal unseren Mamas widmen. Was für Frauen! Wir haben uns jeweils fünf Dinge überlegt, die unsere Mütter uns aktiv beigebracht haben oder die wir uns einfach von ihnen abgeschaut haben. Nachahmung ist ja schließlich das beste Kompliment!

Sophie

–1 Komm kuscheln!

Meine Mama ist der liebevollste Mensch, den ich kenne. Wir haben immer viel gekuschelt. Sie hat mir dann oft gesagt, dass mein Kopf sich noch genau so klein anfühlt wie als Baby und wir haben verglichen wie groß unsere Hände sind. Auch als ich schon älter war, sind wir noch Hand in Hand durch die Stadt spaziert. Mir war das nie unangenehm. Ich weiß nicht genau, ob man sich sowas abschauen kann, aber es hat mich definitiv geprägt, nicht nur im Umgang mit meiner Tochter. Fragt mal meine Freunde, wie touchy ich bin. Ich umarme gerne und finde es wichtig, sich zu sagen, dass man sich mag und wichtig füreinander ist.

–2 Family First

Meine Mama ist das beste Vorbild, das man haben kann, wenn es darum geht, sich um seine Familie zu kümmern. Den Großteil ihrer Freizeit verbringt sie entweder mit ihren Eltern oder mit uns. Sie ist für uns alle da, hilft uns und sorgt dafür, dass es uns gut geht. Meiner Oma kommen regelmäßig die Tränen vor lauter Dankbarkeit und auch ich weiß gar nicht, wie ich es ihr danken soll, dass sie noch nach der Arbeit einmal in der Woche zu uns nach Berlin fährt und abends noch mal zurück nach Hause. Deswegen finde ich es auch besonders wichtig, meine Großeltern und meine Mama regelmäßig zu sehen.

–3 Erinnerungen bewahren

Nach jahrelanger Analyse meiner Mutter habe ich gleichzeitig gelernt aufzuheben und auszumisten. Ich bin super froh, dass sie zum Beispiel viele Dinge aus meiner Kindheit aufbewahrt hat. Leni liebt meine alten Spielsachen und ich finde es wahnsinnig cool, ihr meine 90er-Klamotten anzuziehen. Versteht mich nicht falsch, meine Mutter ist kein Messi, aber sie lagert schon viele Sachen ein. Da ich auch eine Tendenz dazu habe, versuche ich ein bisschen rigoroser zu sein, wenn es darum geht, ab und zu mal etwas auszumisten.

–4 Partner auf Augenhöhe

Meine Mama war noch sehr jung als sie mich bekommen hat. Unsere Bindung war für mich schon immer ganz besonders. Sie hat mich gefühlt schon sehr früh gleichrangig behandelt. Nicht wie ein Kind, sondern wie eine Partnerin. Wir haben keine Kindermusik gehört, sondern ihre CDs von Westernhagen, den Ärzten, Bruce Springsteen und Madonna. Ich kann alles davon auswendig. Wir haben unendlich viele Filme zusammen geguckt und unsere eigene glückliche Welt gehabt. Sie hat auch nicht wie mit einem Kleinkind mit mir gesprochen, besonders langsam und einfach, sondern eben ganz normal. Genau so mache ich es jetzt auch!

–5 Niemals Druck

Es soll ja Eltern geben, die sagen Dinge wie „Mit einer 3 brauchst du gar nicht erst nach Hause zu kommen!“ zu ihren Kindern. Meine Mama hat immer gesagt „Solange du dein Bestes gibst, ist alles okay.“ Ich war fleißig, weil ich es selbst wollte und ich hatte nie das Gefühl meiner Mama schlechte Noten verheimlichen zu müssen. Es gab auch sonst keine strengen Regeln, trotzdem konnte meine Mama sich immer auf mich verlassen. Ich würde es so schön finden, wenn es mir gelingen würde Leni genau so ein Klima zum Aufwachsen schaffen, in dem sie sich mir anvertraut und aus eigenem Antrieb Dinge erreichen möchte, in dem Wissen, dass ich sie immer unterstützen werde.

Laura

–6 Spaß an Geschichten

Meine Mama liest wahnsinnig schnell und viel. Seit ich selbst Kinder habe, lese ich leider nur noch wenige (Erwachsenen-)Bücher. Aber fest steht, dass ich mir bei Mama die Liebe für gute Geschichte abgeschaut habe. Und die gibt es schließlich auch beim sonntäglichen Tatort, bei spannenden Podcasts oder auch beim Leute-Beobachten am Strand. Überall lassen sich Geschichten entdecken und analysieren. Das liebe ich, wie meine Mama.

–7 Leidenschaft für Essen und Trinken

Egal ob gut gekochte Bolo vom heimischen Herd oder ein edles Restaurant – Essen ist meine große Leidenschaft und das habe ich definitiv von zu Hause mitbekommen. (Zwar ist auch mein Papa ein sensationeller Koch, aber heute soll es ja um Mama gehen.) Mit einem selbstgebastelten Kochbuch hat sie mein Interesse am Kochen geweckt und seitdem ist es für mich die größte Entspannung. Gemütlich sein, gutes Essen machen und essen, dazu ein schöner Wein. Das ist Zuhause.

–8 Lust auf Reisen

Meine Eltern haben mich schon früh auf große Reisen mitgenommen. Als ich noch keinerlei Interesse dafür hatte, fand ich mich in New York wieder und war hin und weg. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich: ich will noch viel von der Welt sehen. Noch heute sind meine Eltern ständig unterwegs und reisen um die Welt. Das beeindruckt mich sehr und ich will es im Ruhestand auch mal so machen.

–9 Alles Liebe

Freundschaften, Familie, Partner: Mama ist ein Vollprofi, wenn es um Beziehungen geht. Sie pflegt Freundschaften, die sie seit der Schulzeit begleiten, kümmert sich wirklich aufopferungsvoll um alle Familienmitglieder und lebt mit meinem Papa seit über 30 Jahren verknallt und verheiratet zusammen. Ich ticke da ähnlich und gerade was eine Ehe angeht, sind meine Eltern eindeutig mein Vorbild.

–10 Mut ist wenn man trotzdem lacht

Ich liebe, wie sich Mama immer wieder neu erfindet, neue Wege geht, nicht verzagt. Egal, was das Leben bereit hält, Mama findet immer einen Weg das Beste draus zu machen. Wenn man etwas nicht ändern kann, muss man damit eben umgehen und weitermachen. Diese Einstellung habe ich von meiner Mama übernommen und empfinde sie als echten Segen.

Bild: Unsplash / Marten Bjork

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1 Kommentar

  • Antworten
    Bianca
    9. Mai 2019 at 12:17

    Ein sehr cooler Artikel und mal was anderes, wie ich finde. 🙂
    Meine Mama hat uns definitiv Freiheit und Selbstständigkeit mitgegeben, wir hatten keine festen Regeln und durften uns immer selbst ausprobieren. Das finde ich extrem wichtig und möchte ich meinem Kind ebenso vermitteln.

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