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MOMDAYS TRAVELS: 24 Stunden in Kopenhagen

So ein Urlaub ohne Kinder ist ganz schön aufregend. Man hat unfassbar wenig Gepäck, muss nicht nach Cafés mit Hochstühlen suchen und kann auch einfach mal irgendwo sitzen und nur so vor sich hinglotzen. Gute 24 Stunden waren wir in Kopenhagen und haben die Kids bei Oma gelassen. Für alle eine rundum tolle Erfahrung, am Ende habe ich meine Boys aber unfassbar vermisst und mich so so sehr auf sie gefreut. Allein dafür hat sich die kurze Trennung schon gelohnt.

Eins der vielen schönen Dinge in Kopenhagen: überall Wasser!

Aber natürlich auch für diese tolle Stadt, in der ich zuvor tatsächlich noch nie war. Ich bin also keinesfalls ein Kopenhagen-Profi, aber wer mal einen kurzen Abstecher in die dänische Hauptstadt machen will, findet hier in unserem Ablauf bestimmt ein paar Anregungen.

Mittwoch: Unterkunft und Fortbewegung in Kopenhagen

Nachdem wir bereits um 7 Uhr losgeflogen waren, kamen wir um 10 Uhr in unserem AirBnb an. Es war an sich ein tolles Apartment, die Lage war allerdings nicht perfekt. Von dort ging es mit dem E-Bike in die City.

„Try a Danish Hotdog“ muss man mir nicht zwei Mal sagen.

Kopenhagen ist extrem fahrradfreundlich und das Fahrradleihsystem von Bycyklen funktioniert tadellos. An vielen Stellen kann man die Fahrräder abholen und zurückgeben und die Räder sind in top Zustand. Als Zielpunkt haben wir uns immer gleich eine Abgabestation herausgesucht, damit erspart man sich langes Rumgesuche. Jedes Rad verfügt zwar über ein integriertes Navi, bei uns haben diese allerdings nicht wirklich funktioniert. Wir haben uns daher immer vom Handy leiten lassen.

Die roughen Ecken von Kopenhagen haben mir am besten gefallen.

Den ersten Frühstücksstop legten wir im Sonny ein. Guter Kaffee, tolle Brote, leckeres Gebäck. Anschließend flanierten wir etwas durchs Zentrum und besuchten die Kunsthalle Charlottenborg. Am Mittwoch ab 17 Uhr ist hier der Eintritt frei – die Zeit bis dahin vertrieben wir uns in dem angrenzenden Café Apollo. Abends hatten wir einen Tisch im Høst reserviert. Ein ganz tolles Lokal mit Nachhaltigkeitsansatz, in dem man ein gutes Dreigängemenü mit passender Weinbegleitung und sensationell netten Service bekommt. Große Empfehlung!

Donnerstag: CopenHot – die schönste Badewanne in Kopenhagen

Am Donnerstag frühstückten wir in der Nähe unseres AirBnbs und radelten anschließend nach Nørrebro. Dieses Viertel ist sehr angesagt und wirklich wunderschön. Hier haben wir uns nur so treiben lassen und einige tolle Läden und Cafés entdeckt. Top-Empfehlungen: über den Assistenzfriedhof spazieren, im Acne Archive vorbeischauen, ein Bierchen im Brus trinken, durch die Jægersborggade zum Coffee Collective schlendern. Fertig ist ein perfekter Kopenhagen-Nachmittag.

Coffee Collective gibt es den besten Kaffee in Kopenhagen.

Am frühen Abend sind wir dann zur Industrie-Halbinsel Refshaleøen geradelt. Hier hatten wir uns vorab einen Termin im CopenHot gemacht, einer Art Outdoor-Spa. Hier sitzt man im Whirlpool, kann in der Panoramasauna entspannen und sich mit einem Sprung in den Hafen abkühlen. Ein echtes Erlebnis! Geöffnet ist CopenHot von Mittwoch bis Sonntag. Eine Ticketbuchung ist empfehlenswert, denn die begrenzten Plätze in den Saunen und in den Zubern sind gerade am Wochenende sehr begehrt und oft weit im Voraus ausgebucht. 

Crazy CopenHot!

Anschließend gingen wir noch übers Reffen, einem relativ neuen Streetfoodmarkt ebenfalls in Refshaleøen. Weil es recht kalt war, haben wir am Ende aber doch Indoor dinniert. Das Broaden Build ist fußläufig erreichbar. Hier wird Bier gebraut und es gibt herrliches Pub-Food. Von den krossen Hähnchenflügeln bis zu den Pommes aus fermentierten Kartoffeln hat alles köstlich geschmeckt.

Im Broaden Build gibt es gutes Essen und flotte Shirts.

Freitag: Grande Finale im Meatpacking District

Im Stadtteil Vesterbro liegt der Meatpacking District. Hier ließen wir unseren Trip ausklingen. Hier liegt ein tolles Café neben dem anderen. Wir frühstückten in der Prolog Coffee Bar und schlenderten anschließend durch die Gegend. Mittags hatten wir dann einen Tisch in der Fiskebar. Hier gibt es frischen Fisch und ein supergutes Lunch-Angebot.

Anschließend ging es dann zum Flieger und ab zurück nach Hause. Das war sicherlich nicht unser letzter Kopenhagentrip. Habt ihr noch Tipps für den nächsten?

Bilder: Andy Wilke

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1 Kommentar

  • Antworten
    Asta
    10. Mai 2019 at 14:44

    Das Mandelcroissant bei Democratic Coffee ist zwar das teuerste, dafür aber auch das beste ever ever!

    Die Auswahl an Biersorten bei Mikkeller war/ist absolut beeindruckend, die Torvehallerne ebenfalls ein Besuch wert und das Tartar bei Manfreds eines der besten, die ich je probiert habe!

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