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5 ultimative Zeitspar-Tricks für Mamas

Wie schafft ihr das alles? Diese Frage wird Sophie und mir oft gestellt. Kinder, Job, Projekte, Haushalt und vieles mehr will jeden Tag gewuppt und unter den berühmt berüchtigten Hut gebracht werden. Ich mag diese Frage irgendwie nicht. Denn: ich schaffe gar nicht immer alles. Eigentlich so gut wie nie. Und ich glaube, so geht es vielen anderen auch. Trotzdem habe ich mir über die Jahre so ein paar Tricks und Kniffe zu eigen gemacht, die mir im wuseligen Mama-Alltag helfen, ein bisschen kostbare Zeit zu sparen und den Überblick zu behalten.

Mir hat der ein oder andere Ratschlag, den mir andere Mütter in Oh-Gott-wo-soll-ich-bloß-anfangen-Situationen erzählt haben, richtig gut und langfristig geholfen. Deshalb verrate ich euch heute meine. Vielleicht nimmt der ein oder andere davon ja etwas mit und tut sich mit der gewonnen Zeit etwas Gutes. Das wäre doch schön.

1. Die 15-Minuten-Investition am Abend

Wenn nach einem turbulenten, lauten, schönen Tag die Kinder abends schlafen und endlich diese unnachahmliche Ruhe einkehrt, spüre ich fast körperlich einen starken Sog aus Richtung meiner Couch. Komm, kurz hinlegen und blöd ins Handy lunzen. Wenn ich diesem Drang nachgebe, ist klar, was passiert: zack, ist es zwei Stunden später, ich bin eingepennt und schaffe es höchstens noch mich abzuschminken und die Zähne zu putzen, bevor ich ins Bett gehe.

Um wenigstens noch ein bisschen was zu schaffen, stecke ich mir daher neuerdings einen zeitlich überschaubaren Rahmen. 15 Minuten investiere ich am Abend in den nächsten Morgen. Lifechanger! In der Zeit räume ich kurz die Sachen weg, die auf dem Boden liegen, befülle die Spülmaschine und stelle sie an, bereite das Frühstück und die Vesper-Boxen vor und im besten Fall lade ich gleich noch eine Fuhre in die Waschmaschine und stelle den Timer so, dass sie am nächsten Morgen fertig ist. Wenn ich mich dann auf die Couch lege, schreibe ich mir mit meinem Handy noch eine To-Do-Liste für den nächsten Tag. Das klappt immer öfter so gut, dass ich dann sogar noch Motivation finde, Papierkram zu erledigen oder ein wenig zu arbeiten. Tschakka!

2. Handy-Pausen einlegen

Apropos Handy. Ich liebe mein Smartphone wirklich sehr. Ich arbeite damit, kaufe damit ein und verliere mich gerne mal für einen Moment in der schillerndschönen Insta-Welt. Aber manchmal muss es eben auch weg. Es ist nämlich auch der totale Zeitfresser und lässt mich schnell den Überblick verlieren. Feste Handy-Zeiten, bzw. Kein-Handy-Zeiten schaffen mehr Raum für andere Aufgaben. Ich bin da noch ganz schön schlecht, aber ich schaffe es mittlerweile, erst auf das Handy zu gucken, wenn die Kinder morgens in der Kita sind und abends wird es im Normalfall ab 21 Uhr an das Ladekabel geschlossen und in den Flugmodus geschickt.

3. Windel-Abo

Bei Kind 1 wusste ich zwar, dass es Windelabos gibt, habe aber irgendwie nicht gedacht, dass ich eines brauche. Windeln bekommt man schließlich an jeder Ecke und sind schnell besorgt. Genau wie Milch. Und Klopapier. Und die Kiste Wasser. Und und und. Ganz schön viel, was man im Alltag ständig (auf)braucht und immer und immer wieder “mal eben schnell besorgen” muss. Und mit jedem Kind wird diese Liste länger…

Bei Kind 2 wünschten wir uns zur Geburt deswegen ein Windelabo (sonst hatten wir schließlich auch schon alles) und merkten, was für eine große Erleichterung es ist, wenn jeden Monat automatisch die richtige Menge Windeln und Feuchttücher geliefert werden. LILLYDOO hat sich dafür als perfekter Anbieter erwiesen. Frei von Parfümen und Schnickschnack halten die Windeln super dicht und sehen dabei auch noch besser aus als alle anderen. Der Abschluss des Abos dauert keine fünf Minuten. Windelgröße und -art, Design und Lieferintervall werden gewählt, die Adresse eingegeben, fertig. Bis sich die Windelgröße ändert, muss man erst einmal nichts mehr tun außer man hat Lust auf ein neues Design. Falls man es sich anders überlegt oder wenn das Kind zum Beispiel trocken wird, kann das Abo jederzeit gekündigt und unangebrochene Packungen zurückgeschickt werden. “Windeln kaufen” ist ein Punkt auf unserer Familien-to-do-Liste, den wir dadurch dauerhaft streichen konnten. Wie gut.

4. Schummeln erlaubt

Wenn man Spaß daran hat, ist es natürlich vollkommen okay den Kartoffelsalat für das Kita-Fest selbst zu machen, zum Kindergeburtstag eine Torte zu backen und das neue Hochbett selbst zu bauen. Aber das muss man eben auch nicht. Manchmal habe ich gerade in diesen perfekt inszenierten Instagram-Zeiten das Gefühl, es gelte für viele Eltern wirklich als Schande, nicht alles selbst zu machen. Mir ist das im Moment ehrlich gesagt oft zu viel. Mit zwei kleinen Kindern habe ich manchmal abends gerade noch Lust und Kraft dazu, mir ein Glas Grauburgunder einzuschenken. Jetzt noch backen? Ohne mich.

Auf den Fertigkuchen (genau, dieses Kastending, das man früher in der Schule mit dem Geodreieck geschnitten hat) kommt ein bisschen Schokoglasur und Gummibärchen, fertig. Lieben alle Kinder, kostet mich zwei Minuten. Den Kartoffelsalat kann man auch abgepackt kaufen oder von der Feinkosttheke im mitgebrachten Glas bis in die heimische Schüssel transportieren. Schnittlauch drauf, aufs Kita-Buffet gestellt, Zeit gespart. Runterkommen von zu hohen Ansprüchen, milde sein mit sich selbst und im Alltag ruhig mal den einfachen Weg wählen. Spart Zeit und Nerven.

5. Geschenkekiste

Noch ein ganz praktischer Tipp, den ich gerade versuche umzusetzen. Nicht nur morgen oder die nächsten Tage planen, sondern lange voraus. Sehr lange. Dazu gehört zum Beispiel auch, schon mal zu gucken, wer so Geburtstag hat und schon Monate vorher zu überlegen, was man denn mal so schenken könnte. Das kann ruhig schon einmal bestellt oder gekauft werden und in der Geschenkekiste verstaut werden. Hier kommt auch rein, was einem sonst noch so über den Weg läuft und für XY vielleicht eine schöne Überraschung wäre. Auch ein paar Kindergeschenke finden sich hier mittlerweile. So kommt keine Hektik auf, wenn der Tag dann wirklich naht und die To-Do-Liste wird wieder ein wenig kürzer.  

Und, ist da was für euch dabei? Habt ihr vielleicht noch mehr ultimative Zeitspar-Tipps für uns? Wir sind gespannt!

Dieser Beitrag entstand in freundlichen Zusammenarbeit mit LILLYDOO.

Bild: Cindy u. Kay Fotografie

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