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Hast du mal ‘ne Anleitung für Babys?

Eine Freundin, die ich schon aus Kindheitstagen kenne, wird in so ziemlich genau einem Monat zum ersten Mal Mutter. In einem eigentlich plauderig gestartet Telefongespräch von wenigen Tagen, hatte sie auf einmal noch ein paar Last Minute Fragen. Wie ist das denn eigentlich nun so alles mit dem Kind? Wie geht Stillen? Wie hält man so einen Wurm überhaupt richtig und was zur Hölle macht man denn die ganze Zeit mit ihm? Ich fand das ziemlich schlau von ihr, solche Fragen zu stellen.

Klar, man weiß erst wie es mit Baby ist, wenn es glucksend vor einem liegt und einem seinen kleinen feuchten Fingerchen entgegenstreckt. Ach und selbst dann eigentlich nicht. Warum also nicht einfach alles so auf sich zukommen lassen? Habe ich so gemacht und war am Anfang ganz schön überrascht von vielen Dingen, von denen ich einfach noch nie etwas gehört hatte. Bin ich auch durchgekommen, meine Kinder haben keinen Schaden erlitten. Aber wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, wär ich bei der ein oder anderen Sache vielleicht doch gern etwas mehr vorbereitet gewesen. “Ich wünschte, so ein Kind käme mit einer Anleitung”, seufzte meine Freundin ins Telefon. Als wir mit unserem Erstgeborenen aus dem Krankenhaus zum ersten Mal nach Hause kam, hatte ich denselben Wunsch.

Was sollte man mit einem neugeborenen Baby beachten?

  • Meine liebste Erkenntnis: Im Grunde braucht ein Baby nichts außer Liebe und Milch. Alles andere wird sich finden. Von den unnötigsten Dingen, die man für ein Kind so anschaffen kann, habe ich an dieser Stelle schon einmal geschrieben.
  • Das Baby wird am Anfang wahrscheinlich sehr viel schlafen. 16 bis 20 Stunden sind durchaus normal. Am besten schläft es im Schlafsack auf dem Rücken liegend.
  • Stillen wird von der WHO empfohlen, man ist aber keine schlechtere Mutter, wenn es nicht klappt oder man das vielleicht sogar nicht möchte. Stillen war für mich am Anfang mit Arbeit und Schmerzen verbunden – die sich am Ende sehr gelohnt haben.
  • Früh mit “Tummy Time” starten. Ich wusste bei Baby 1 gar nicht, dass es wichtig ist, das Kind ab und zu mal auf den Bauch zu legen. Das kräftigt die Nacken- und Rückenmuskulatur und bringt Ihrem Baby außerdem ein wenig Abwechslung in seinen Blick auf die Welt.
  • Wenn man sich überfordert oder deprimiert fühlt: Nach Hilfe fragen. Offen mit dem Partner, der Familie oder Vertrauenspersonen über Sorgen und Nöte sprechen. Man muss nicht die überglückliche Mama spielen, wenn einem gerade eigentlich nach Heulen, Schlafen oder einfach einer ruhigen Dusche ist. Sprich es aus und jeder wird dir gerne helfen.

Was braucht die Mama sonst noch?

Während das Baby so gut wie nichts braucht, kann der Mama mit manch einem Produkt nach der Geburt doch sehr geholfen werden:

  • Arnika Wundtücher von Wala waren eine Empfehlung meiner Hebamme aus dem Geburtsvorbereitungskurs. Ich hatte am Ende ja zwei Kaiserschnitte, aber bei einer vaginalen Geburt kann man diese direkt auf diese Riesenbinden (oder auch ganz charmant “Surfbretter” genannt) legen. Sie wirken schmerzlindernd und sollen sehr gut tun.
  • Noch was für untenrum: Weleda Calendula Essenz. Der Tipp jeder Hebamme ist es, die Scheide nach der Geburt zu spülen (Zum Beispiel mit einem Messebecher oder einer Kindergießkanne). In das Wasser kann man dann noch ein paar Tropfen Calendula-Essenz geben. Das hilft bei der Wundheilung.
  • Mein heiliger Gral in den ersten Wochen nach der Geburt: Multi-Mam-Kompressen. Das sind kleine Gel getränkte Tücher, die man hervorragend auf wunde Brustwarzen legen kann. Ich habe sie im Kühlschrank aufbewahrt und bei Bedarf (am Anfang nach jedem Stillen) aufgelegt. Ich konnte es förmlich zischen hören. DAS! TAT! SO! GUT!

Außerdem hilft natürlich ganz viel Ruhe, wirklich viel liegen (“eine Woche im Bett, eine Woche ums Bett”). Ich habe bei meinem zweiten Kind außerdem eine Liste mit Dingen geschrieben, die ich mir im Wochenbett von meinem Mann wünsche. Das hat uns beiden sehr geholfen.

Am Ende hilft einem in den ersten Wochen mit Kind auch genau das, was einem schon in der Schwangerschaft hilft: ruhig bleiben, der Dinge harren, die da so kommen und vor allem: genießen!

Welche Tipps gebt ihr eure Freundinnen, die zum ersten Mal ein Kind bekommen?

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Titelbild: Unsplash

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