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11 Tipps, um eine Flugreise mit überdrehten Kindern zu überleben

Viele Stunden am Strand, lange Abende im Tapaslokal, salzige Haut – all das gehört für mich im Sommer dazu. Als Lehrerkind hatte ich schon immer das Privileg, mit meinen Eltern in den Ferien tolle Reisen zu unternehmen. Bis heute gehören daher die Wochen im Sommerurlaub für mich zu den schönsten im Jahr.

Wir versuchen seit einiger Zeit vor jedem Flug doppelt zu überlegen. Muss der wirklich sein? Während wir innerhalb Deutschlands oder auch im nahen Ausland in den Zug steigen, kommen wir auf unsere Lieblingsinsel nur mit dem Flieger. Dafür liegen wir vor Ort dann fast nur im Schatten rum, fahren fast kein Auto und ernähren uns weitestgehend von Obst aus dem eigenen Garten. Wem das noch nicht genug CO2-Ausgleich ist, der kann hier seinen Flug kompensieren.

Flugangst mal anders

Worauf ich eigentlich  hinaus wollte: wer einmal mit Kind(ern) in den Flieger steigt, kennt diese Angst. Während ich mich früher im Flugzeug unwohl gefühlt habe, weil ich Angst vor dem Absturz hatte, fürchte ich nun ein bisschen meine eigenen Kinder. Machen sie gut mit? Schaffen sie den Druckausgleich? Wie verkraften sie den beengten Raum, auf dem sie sich für die kommenden drei Stunden so gut wie gar nicht bewegen dürfen?

Bisher lief es bei uns eigentlich immer alles gut. Ein paar Tipps beachten wir allerdings auch stets. Bei Instagram haben wir zusätzlich mal nachgefragt, was beim Fliegen mit Kind gut helfen kann.

Vorm Boarden

  • Bewegt euch! Sitzt nicht still, solange ihr es noch nicht müsst. Lauft durch den Flughafen, lasst die Kinder alles entdecken und versteckt (noch) das iPad!
  • Geh zur  Toilette!  Eine frische Windel und/oder eine leere Blase sind das, was du willst.
  • Geh so spät wie möglich ins Flugzeug! Bei vielen Airlines dürfen Familien mit Kindern als erstes ins Flugzeug. Das lehnen wir gerne freundlich ab und betreten den Flieger als allerletztes. Warum sollte man hier mehr Zeit verbringen als absolut notwendig?
  • Oder: Teilt euch auf! Wenn ihr zu zweit mit Kindern verreist, kann einer mit dem Handgepäck vorgehen, alles verstauen und eure Plätze vorbereiten. Der andere kommt zum letztmöglichen Zeitpunkt mit den Kindern nach.

Beim Flug

  • Bei Start und Landung ist es super, wenn Babys etwas trinken und so den Druck ausgleichen.
  • Für größere Kinder eignen sich Kaugummis oder auch ausnahmsweise mal ein Lolli. (Sie können zusätzlich auch vorher als Bestechungsmaterial benutzt werden. Ups.)
  • Mit den Passagieren drumherum kommunizieren. Ich finde es komisch, wenn man als Eltern Geschenke oder Süßigkeiten verteilt, um sich vorab für eventuell laute Kinder zu entschuldigen. Aber ein freundliches Lächeln und wenn es sich ergibt ein netter Kommentar (“Ich hoffe echt, dass mein Kind nicht gegen ihren Sitz tritt. Falls doch und ich merke es nicht, sagen Sie gerne Bescheid”) sorgt oft für ein besseres Gefühl bei allen Beteiligten.

Spiele und Unterhaltung

  • Luftballons: sie wiegen nichts und sorgen für einen großen Spaßfaktor. Im Flugzeug nervt man damit sicherlich, aber am Flughafen – zum Beispiel bei einer Flugverspätung – sind sie Lebensretter.
  • Es kommt sicherlich auf die Länge des Flugs an, wie viel Spielsachen man dabei haben sollte. Für einen Langstreckenflug wurde uns eine kleine Geschenketüte vorgeschlagen. Darin befinden sich Kleinigkeiten, vielleicht auch längst vergessene Spielzeuge aus dem heimischen Kinderzimmer, hübsch verpackt (zum Beispiel in angemaltes Zeitungspapier). Das Auspacken und Freuen beschäftigt die Kleinen sicher eine Weile.
  • Im Flugzeug werfen viele Eltern regelmäßig alle Prinzipien über Board. Zu recht! In der Luft wird auch bei uns nach einiger Zeit stets das iPad herausgeholt. Dann wird gespielt und die ein oder andere Serie geguckt. Guten Flug für Mama und Papa und ein paar Minuten Zerstreuung fürs Kind.
  • Bücher, Bücher, Bücher. Am besten ein guter Mix aus bekannt und unbekannt. Wir schwören hierbei auf die guten alten Pixi Ausgaben. Klein, leicht, großer Spaß.

Habt ihr noch mehr Tipps für einen Flug mit Kind?

Titelbild: Unsplash

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1 Kommentar

  • Antworten
    Tina
    23. Juni 2019 at 8:06

    Buntstifte und Papier! Haben schon bei unserem 15 Monate alten Kind sehr geholfen:-)

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