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Wickelkommode und Wickeltisch: 7 praktische Alternativen

Was für einen Wickeltisch brauchen wir? So lautete die Frage, als ich zum ersten Mal schwanger war und mich der Nestbautrieb gepackt hatte. Wickeltische, Wickelkommoden, Wickelaufsätze. Das Angebot ist riesig und ich wühlte mich damals durch Kataloge und Möbelhäuser.

Am Ende entschieden wir uns für einen Tisch. Als ich später erneut schwanger wurde und den Tisch bereits wieder verkauft hatten, stellte ich mir eine andere Frage: Brauchen wir überhaupt einen Wickeltisch? Die Antwort lautete: Nein. 

Wir waren zwischenzeitlich umgezogen und in der neuen Wohnung war zwar mehr Platz, aber eben auch bald ein kleiner Mensch mehr. Irgendwie hätte nirgendwo ein extra Wickel-Möbelstück hingepasst. Außerdem war es bei Baby 1 so, dass wir den Tisch eigentlich nur wenige Monate nutzten. Sobald das Kind agiler war, wurde an anderen Stellen die Windel gewechselt. Nämlich an solchen, wo das Kind sich auch problemlos mal zur Seite kullern konnte. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit Für Kinder empfiehlt übrigens sogar den Wickelplatz direkt auf dem Boden einzurichten. Dies sei der sicherste Ort, denn Stürze vom Wickeltisch zählen immer noch zu den häufigsten schweren Unfällen bei Kleinkindern. Wieder was gelernt.

Ich mag es gerne einfach und unkompliziert – auch beim Wickeln. Seit wir das Abo von  LILLYDOO haben, ist das Besorgen von Windeln und Feuchttüchern kein Thema mehr. Jeden Monat trudelt eine große Box mit den hübschen Produkten bei uns ein. Damit befüllen wir dann unseren Wickelkorb, in dem sich alles befindet, was wir zum Windelnwechseln brauchen. Der wird dann einfach immer an den Ort mitgenommen, an dem wir wickeln möchten. Mittlerweile passiert das nämlich an allen möglichen Stellen.

Unser Wickelkorb: Hier ist stets alles, was wir zum Windelnwechseln brauchen.

Hier kommen die Orte, an denen ich Kind 2 am liebsten wickele und gewickelt habe: 

1. Auf der Waschmaschine

Als der Kleine noch kleiner war, haben wir auf der Waschmaschine einen kleinen Wickelplatz eingerichtet. Wir haben eine Wickelauflauge darauf platziert und hier hat er sich die ersten Monate immer sehr wohl gefühlt. Der Wickel-Korb stand immer daneben. Die so arrangierte Wickelecke war in unserem Bad, das immer schön warm ist und so benötigten wir auch keine Wärmelampe.

2. Auf der Spiele-Matratze

Als das Baby dann beweglicher wurde, haben wir den Platz auf der Waschmaschine wieder freigeräumt. Am Anfang haben wir dann immer auf der Spiele-Matratze des großen Kindes gewickelt. Der Korb mit den Wickelutensilien zog einfach mit. Bis heute ist die Zickzack-Matte bei uns eine beliebte Wickelstelle.

3. Auf dem Teppich 

Recht schnell genoss ich, dass ich einfach überall wickeln konnte und auch das Kind fand das gut. Wenn sich gerade alle in unserer Wohnküche befanden, konnte er dort auch einfach schnell die Windel gewechselt werden und musste nicht in einen anderen Raum gebracht werden. (Wenn Gäste da waren, bin ich natürlich trotzdem in einen anderen Raum gegangen.) Hier habe ich gerne den Teppich genommen und irgendwann darunter sogar ein großes Mulltuch versteckt, dass ich bei Bedarf zum Unterlegen benutzen konnte. Life-Hack! 

4. Auf dem Bett

Musste mal in der Nacht gewickelt werden, haben wir das stets auf dem Bett erledigt. Und auch sonst war das einfach manchmal praktisch. Natürlich haben wir auch hier eine Unterlage (Mulltuch-Power!) verwendet.

5. Auf Badezimmervorleger

Nach dem Baden der beste Ort zum Wickeln. Wenn man jetzt auch noch Fußbodenheizung hat, wird das Anlegen der neuen Windel zur richtigen Wellnessbehandlung. 

6. Im Kinderwagen

Während ich mich bei Kind 1 noch oft panisch nach einem Wickeltisch umgesehen habe, wenn wir unterwegs waren, nahm ich bei Nummer 2 einfach stets den Kinderwagen. 

7. Auf einer alten Kommode

Mit einer dicken Wickelunterlage kann man eigentlich jeden Tisch, jeden Schrank, jede Kommode zum Windelwechsel-Möbel umfunktionieren. Bei uns war das eine Weile auch eine alte Kommode, auf der in amerikanischer Manier die Auflage einfach quer gelegt wurde. 

Ihr merkt, was ich sagen will: Wickeln geht immer und (fast) überall. Eigentlich ziemlich banal, aber auf vielen Erstausstattungslisten steht eben doch auch die Anschaffung einer Wickelkommode. Kann natürlich auch nett sein, ein Muss ist sie aber auf keinen Fall.

Dieser Beitrag entstand in freundlichen Zusammenarbeit mit LILLYDOO.

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