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Meine 5 liebsten Familientraditionen für die Weihnachtszeit

Weihnachtstraditionen mit der Familie. Ist es dafür nicht ein bisschen früh? Nein! Die paar Wochen gehen so schnell rum und direkt nach den Feiertagen wird hier alles in die Kisten geräumt. Dann kann ich die Weihnachtsmänner, Engel und Sterne nicht mehr sehen. Im November hingegen kann es mir gar nicht früh genug losgehen. Zum Glück habe ich jetzt Kinder, auf die ich es schieben kann, wenn noch vor Sankt Martin die ersten Plätzchen backen.  

Es ist jetzt mein viertes Weihnachten als Mama. Ich fand Weihnachten wirklich schon immer unglaublich toll und es spielte in meiner Familie eine wichtige Rolle. Mit Kindern empfinde ich es aber eben tatsächlich nochmal schöner. Klar, es ist auch lauter, wilder, klebriger, anstrengender, aber dieser klischeemäßigen Glitzer-Kinderaugen gibt es eben wirklich und sie lassen einen auch beim tausendsten Mal “Weihnachtsbäckerei”-hören und -grölen noch vor Rührung seufzen. (Ok, zumindestens 734 Mal davon). 

Hier kommen meine Lieblingstraditionen der Familie zu Weihnachten

Manche Traditionen pflegen wir schon lange, andere sind ganz frisch. Manche sind kitschig, manche romantisch, alle ein bisschen übertrieben und würden den Grinch sicherlich in Nullkommanix in den Wahnsinn treiben.

1. Weihnachtself – The Elf On The Shelf

Der “Elf On The Shelf” ist eine amerikanische Tradition. Pädagogisch wird sie sicher keinen Montessori-Ansprüchen gerecht, ich nehme das ganze aber mit einem Augenzwinkern und die Kids feiern ihn einfach nur.

Die Story ist, dass in der Weihnachtszeit ein Elf ins Haus zieht und die Kinder beobachtet, um in der Nacht dann wieder zum Weihnachtsmann zu fliegen und ihm Bericht zu erstatten. Morgens nach seiner Rückkehr sitzt er dann wieder an einer anderen Stelle in der Wohnung und muss von den Kindern gefunden und begrüßt werden. Weitere Regeln: Man muss ihm einen Namen geben, damit er weiß, dass er ab dann zur Familie gehört, außerdem darf er nicht angefasst werden. 

Ich finde das (noch) total zauberhaft. Die Kinder sind jeden Morgen aufgeregt und freuen sich wie verrückt darauf “Florian” (fragt nicht…) zu begrüßen. Der Große erzählt ihm außerdem jeden Tag, was er sich so zu Weihnachten wünscht.

2. Jedes Wochenende Plätzchen backen – zuckerfrei, ist ja klar

Backen geht immer, ist eine super Beschäftigung und am Ende hat man sogar noch etwas davon. Ich bin ganz ehrlich: Wir sind eine ziemliche Keks-Familie. Zur Belohnung, zwischendurch und manchmal schon direkt nach dem Frühstück gibt es hier das süße Gebäck. Neuerdings will ich daher versuchen sie zumindest selbst in halbwegs gesund zu backen. Und da fast Weihnachtszeit ist, haben wir nun schon an zwei Wochenende Plätzchen ausgestochen. Hier das Rezept (Angaben sind so ungefähr, ich mache das ziemlich freestyle): 

200g Buchweizenmehl

100g Kokosmehl 

100g Weizenmehl

125g  Butter

3 Eier

Einen guten Schuss Apfeldicksaft

Einen guten Schuss Agavendicksaft

Ein bisschen Weinstein Backpulver

Alles zusammenkippen, gut kneten, 30 Minuten in den Kühlschrank und ausstechen. 

3. Weihnachtsmusik. Immer.

Normalerweise habe ich einen recht guten Musikgeschmack, würde ich so ganz neutral betrachtet sagen. Zur Weihnachtszeit jedoch kann es mir gar nicht poppig und kitschig genug sein. Es folgt meine über Jahre zusammengestellte ultimative Weihnachtsplaylist. Und ja, ich bin Team Last Christmas. 

4. Maria und Josephs Puppenhaus: Die Krippe

Eine Tradition, die ich schon von zu Hause kenne. Seit ein paar Weihnachten wünschen und schenken wir uns die Krippenfiguren von Ostheimer. Mittlerweile ist sie mehr als vollständig und auch Elefant, Löwe und Fuchs finden in unsere Krippe platz. Dieses Jahr werden Kuh und Hund dazukommen. Mit den “normalen” Tieren spielen die Kinder das ganze Jahr über, Maria, Josef und der Rest der Bande kommen allerdings nur in der Adventszeit heraus.

5. Selbstgebastelter Adventskalender

Heutzutage geht ja gar nichts mehr ohne Adventskalender. Von jeder Marke, jeder Firma, jedem Produkt scheint es heutzutage einen Adventskalender zu geben. Dabei sind die schönsten doch zugegeben die selbstgemachten. Ein A**** voll Arbeit sind sie allerdings auch. Ein Glück, dass wir die Oma haben, die den Job bei uns übernimmt und dieses Jahr sogar beiden Kindern einen Kalender gebastelt hat. Die Vorfreude der Kinder ist jetzt schon gigantisch.

Auch ich mache jedes Jahr einen Adventskalender, den immer jemand anders bekommt. Manchmal mein Mann, manchmal eine liebe Freundin, manchmal ein anderes Familienmitglied. Einen Kalender zu basteln macht mir Spaß, mehrere nicht. Unnötigen Stress versuche ich auch in der Vorweihnachtszeit wirklich sehr stark zu vermeiden. Deswegen gibt es einfach für einen Menschen 24 kleine, schlicht verpackte Päckchen, statt pompöse Pinterest-Träume.

Auch noch ein gute Tipp ist der 24-Gute-Taten Adventskalender. Das ist ein gemeinnütziges Projekt, bei dem sich hinter jedem Kalendertürchen konkrete Hilfsprojekte verbergen, die man mit einer einmaligen Spende ab 24 Euro ermöglicht. Hinter den Türchen steckt zum Beispiel eine warme Suppe für einen Obdachlosen in Berlin, Ersatzteile für Rollstuhlfahrer in Burkina Faso oder eine Portion Früchte für einen Wollaffen in Peru. Super Geschenk. (Nix gesponsert, finde einfach das Konzept toll.)

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