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SHOPPING STOP: Adieu geliebtes Bummeln!

Ich shoppe nicht mehr. ICH. SHOPPE. NICHT. MEHR. Für mich ist das eine seeehr große Herausforderung, die aus verschiedenen Gründen (unter anderem im Hinblick auf Nachhaltigkeit), aber gerade Sinn ergibt. Wie lange der Verzicht andauern soll, habe ich nicht genau festgelegt. Das wäre nur noch mehr Druck gewesen. Ich schaue einfach, wie lange sich das machbar anfühlt.

Dabei geht es gar nicht unbedingt darum, gar nichts mehr zu kaufen, sondern wirklich nur dann, wenn etwas benötigt wird. Ich verbringe meine Freizeit ja gerne mit bummeln und kaufe dann Teile, die ich schön finde, die ich aber eigentlich nicht unbedingt bräuchte. Aber was braucht man schon unbedingt?

Ich habe vor einigen Jahren sogar mal einen Test gemacht, weil ich die Vermutung hatte kaufsüchtig zu sein. Ein wichtiger Punkt dabei war die Frage, ob man schnell die Freude und das Interesse an den gekauften Sachen verliert und die konnte ich ganz klar mit Nein beantworten. Das ist ja das Problem, schöne Sachen machen mich glücklich. Wenn ich sie sehe, wenn ich sie tatsächlich mitnehme, wenn sie ihren Platz in der Wohnung finden oder ich sie trage oder auch wenn mein Blick zufällig Monate später daran hängen bleibt und sich ein wohlig zufriedenes Gefühl in mir ausbreitet.

Vor allem das Anfassen und Erleben von Mode wird mir fehlen. Mindestens bis zur nächsten Saison, denn mein inoffzielles Ziel ist es, bis zum Sommerbeginn durchzuhalten. Zwischendrin hätte ich gern noch ein neues Paar Sneaker, aber dabei soll es eigentlich auch bleiben. Statt neue Sachen mit nach Hause zu bringen, werde ich also in den nächsten Monaten vor allem schmachten. Ich hoffe ja insgeheim, dass Leni einen großen Wachstumsschub bekommt und wir gaaaanz dringend dies oder das neu besorgen müssen. Da das aber eher unwahrscheinlich ist, begnüge ich mich mit stornierten Warenkörben und sehnsuchtsvollem Scrollen.

Vielleicht beglücke ich euch also demnächst hier mit Collagen von Dingen, die ich mir nicht kaufen darf. Oder ihr findet plötzlich diverse neue Pinnwände auf meinem Pinterest Account.

Scheuklappen setze ich mir definitiv nicht auf, denn dafür erfreue ich mich einfach zu sehr an schönen Dingen. Vielleicht habe ich ja auch Glück und darf mich noch ein paar Freundinnen als Shopping-Begleitung aufdrängen oder es engagiert mich doch noch jemand als Personal Shopper. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Bild: Unsplash/Bianca Lucas

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2 Kommentare

  • Antworten
    Karla
    13. Januar 2020 at 14:24

    Spannende Frage. Hat Gero dir das Kaufverbot auferlegt weil du grad selber nichts verdienst oder du selbst.

    • Antworten
      Sophie
      13. Januar 2020 at 14:26

      Hey! Das ist ein Deal, den ich vorgeschlagen habe. Gero muss dafür etwas anderes machen 🙂
      Wir motivieren uns sozusagen gegenseitig damit.

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