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MOMDAYS READS: 4,5 neue Kinderbücher in Sophies Mini-Bibliothek

Wir mussten anbauen – in Sachen Bücherregal. Die drei umfunktionierten Gewürzregale, die Besorgnis erregend wackelig an unseren porösen und unberechenbaren Altbauwänden sitzen, sind dem Zuwachs einfach nicht mehr gerecht geworden. Kinderbücher machen leider süchtig. Und in dieser Sucht wälze ich mich richtiggehend.

Ein paar neue Lieblinge vom Magellan Verlag möchte ich euch heute vorstellen.

Angefangen mit dem letzten Neuzugang, der unsere Rachel Bright-Jim Field-Reihe nun vervollständigt: „Kleiner Wolf in weiter Welt“. Wie schon die drei Vorgänger besticht auch dieses Buch durch die unverwechselbare Schreibweise, die nicht nur das Zuhören sondern auch das Vorlesen zu einer großen Freude macht. Die Illustrationen sind durch den ganz besonderen Ort der Handlung, nämlich der Arktis, fast noch schöner anzusehen als in den anderen Büchern. Die Farbwelt hebt sich vom gewohnten Gute-Laune-Bunt ab. Und ich weiß ja nicht, ob jemand Polarlichter schon mal eindrucksvoller gezeichnet hat.

Aber nun zur Story: Der kleine Wolf Wido will am liebsten groß sein und alles allein machen. Bei der Suche seines Rudels nach einem neuen Zuhause überschätzt der Welpe sich selbst. Er fällt zurück und muss sich eingestehen, dass man manchmal auch Hilfe annehmen muss. Und die bekommt er zum Glück von unerwarteter Seite. Wie immer endet auch dieses Buch mit einer schönen Moral, die uns als Leser mit einem wohligen Gefühl zurück lässt. Leni hat’s super gut gefallen!

Auch in „Mollys Flug zum Mond“ spielt ein kleines Tier die Hauptrolle, eine Motte. Kinderbücher über Motten hatte ich bislang auch noch nicht so oft in der Hand. Ihr etwa? Was für eine schöne Abwechslung! Molly hat einen großen Traum, sie will zum Mond fliegen. Während ihr auf ihrem Weg viele Zweifler begegnen, glaubt die Motte stets an sich selbst – und erreicht nach einigen Wirrungen ihr weit entferntes Ziel. Und das Beste: sie teilt ihr Wissen und ihre Erfahrungen, damit auch andere Großes schaffen können. Besonders die Message dieses Buches spricht mich an, denn genau das versuche ich meinem Kind von Anfang an mit auf den Weg zu geben: Du kannst alles, was du willst. Glaube immer an dich. Sollte also in keinem Kinderzimmer fehlen!

Leni will zwar immer „das Buch mit den Eicheln“, aber eigentlich heißt es „Nüsse haben kurze Beine“. Wahrscheinlich könnt ihr euch schnell zusammenreimen, worum es in diesem Werk geht. Bevor wir aber zur Geschichte kommen, möchte ich hervorheben wie liebevoll der Einband gestaltet ist. Sowohl vorne als auch hinten werden die Charaktere mit einem kleinen Porträt vorgestellt.

Eichhörnchen Ekki hat Geburtstag. Auf eine angemessene Torte hätte er fast verzichten müssen, weil er heimlich alle Nüsse aufgefuttert hat. Als wäre das nicht schon schelmisch genug, lügt er seine Mama auch noch an und schiebt die Schuld jemand anderem in die Schuhe. Klar, dass das nicht gut gehen kann! Die meisten von uns Großen wissen das, unsere Kinder können wir so prima ans Thema Lügen heranführen. Dabei hat man überhaupt kein Gefühl von erhobenem Zeigefinger oder Moralpredigt. Ekkis Mama reagiert trotz des Fehlers ihres Sprösslings stattdessen mit Humor und Liebe. Seine Lektion hat das Eichhörnchen nämlich selbst gelernt.

Der neuste Bewohner unseres Bücherregals heißt „Ubru Kudubru“. Bei diesem Zauberer, ist der Name Programm. So sehr er sich auch anstrengt, irgendwas geht bei seinen Zaubersprüchen immer schief. Daraus entwickelt sich eine unheimlich phantasievolle Geschichte mit verrückten Wesen und Wendungen. Ich muss zugeben, dass das Vorlesen hier zu einer echten Herausforderung wird und ich erst beim zweiten und dritten Mal die Geschichte hinter den Wörtern schätzen konnte. Diese Verzauberungen sind manchmal nämlich ziemliche Zungenbrecher – in Reimen! Wenn man den Dreh raus hat, nimmt dieses super schön bebilderte Buch die Leser mit auf eine kunterbunte Reise. Ubru wird uns sicher noch lange begleiten!

Bei der letzten Vorstellung handelt es sich nicht um Bücher, aber wir sind mal nicht so kleinlich! Der Magellan Verlag stellt neben einigen meiner liebsten Kinderbücher auch tolle Spiele her. Wir haben in den letzten Tagen das bunte Maxi-Domino und das Formen und Farben Maxi-Memo getestet. Beide Spiele versteht Leni jetzt mit ihren drei Jahren super und es macht ihr so viel Spaß, dass wir mal zehn Minuten lang nicht Anna und Elsa nachspielen müssen.

Das Domino besteht aus extra großen Karten mit simplen, für die Kinder gut erkennbaren Tiermotiven. Ein bisschen toller finde ich sogar noch das Memory, weil die Kinder da einfach so viel lernen können: Formen UND Farben – ganz spielerisch. Leni beherrscht das mit Links. Ich denke, aber das man das Spiel auch schon gut früher da haben kann, wenn Kids Farben und Formen gerade erst lernen, um sie dabei spielerisch zu unterstützen.

Alle Bücher und Spiele kann man übrigens auch direkt online beim Verlag bestellen, den ich nicht nur wegen der Illustrationen und Geschichten so mag, sondern auch weil Nachhaltigkeit hier groß geschrieben wird.

Bei den Büchern und Spielen handelt es sich um Rezensionsexemplare. Bilder: Magellan Verlag

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